Es ist 3:17 Uhr. Und Sie sind wieder wach.

Tagsüber ist es nicht besser. Der Hosenknopf, der vor einem halben Jahr noch problemlos schloss, lässt sich plötzlich nur noch unter Anstrengung zumachen – obwohl Sie weder mehr essen noch sich weniger bewegen. Die Stimmung kippt aus dem Nichts. Eine Bemerkung des Partners, die Sie früher mit einem Schulterzucken weggesteckt hätten, lässt Sie heute in Tränen ausbrechen. Oder explodieren. Manchmal beides.

Sie sind nicht allein. Sie sind eine von Millionen Frauen in Deutschland, die gerade durch die wohl missverstandenste Lebensphase überhaupt gehen: die Wechseljahre. Oder, wie es im internationalen Sprachgebrauch immer häufiger heißt: die Menopause.

Doch was die meisten Frauen nicht wissen: Hinter all diesen Beschwerden steckt nicht nur das Hormon Östrogen. Es gibt einen heimlichen Mitspieler – einen, über den jahrzehntelang niemand sprach. Was Forscher jetzt entdeckt haben, stellt alles auf den Kopf, was wir bisher über die Wechseljahre zu wissen glaubten.

Was sind die Wechseljahre eigentlich – und warum trifft es Sie gerade jetzt?

Bevor wir zu der erstaunlichen Entdeckung kommen, lassen Sie uns kurz klären, worüber wir eigentlich sprechen. Denn „Wechseljahre" ist nicht gleich „Menopause" – auch wenn die Begriffe oft synonym verwendet werden.

Medizinisch unterscheiden Experten drei Phasen:

1

Perimenopause

Die Übergangsphase, die meist zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr beginnt. Die Hormonproduktion der Eierstöcke wird unregelmäßig. Erste Symptome tauchen auf – oft ohne dass Frauen sie zuordnen können.

2

Menopause

Streng genommen ein einziger Tag – nämlich der Tag der letzten Regelblutung. Im Durchschnitt mit 51 Jahren. Bestätigt wird sie erst rückblickend nach zwölf Monaten ohne Periode.

3

Postmenopause

Die Lebensphase danach – die Sie statistisch noch rund 30 Jahre begleiten wird.

Was in dieser Zeit in Ihrem Körper passiert, ist nichts weniger als eine hormonelle Achterbahnfahrt. Der Östrogenspiegel sinkt nicht gleichmäßig, sondern schwankt heftig – mal hoch, mal tief, mal Achterbahn, mal freier Fall. Genau diese Schwankungen sind es, die die berüchtigten Symptome auslösen.

Und davon gibt es einige. Mehr, als die meisten Frauen ahnen.

Die Symptom-Lawine: Mehr als nur Hitzewallungen

Wenn man Frauen in den Wechseljahren fragt, was sie am meisten fürchten, kommt fast immer dieselbe Antwort: Hitzewallungen. Diese plötzlichen Hitzewellen, die aus dem Nichts kommen, Gesicht und Dekolleté rot färben und Sie mitten im Meeting, im Restaurant oder beim Elternsprechtag in Verlegenheit bringen.

Menopause Symptoms Illustration Split

Doch das ist längst nicht alles. Die Liste der Beschwerden ist lang – und für viele Frauen ein tägliches Ringen:

  • Nachtschweiß und Schlafstörungen – das Wachliegen um 3 Uhr morgens, das den nächsten Tag zur Tortur macht.

  • Gewichtszunahme – vor allem am Bauch. Der berüchtigte „Wechseljahrs-Bauch", der sich hartnäckig hält, egal wie diszipliniert Sie essen oder wie viel Sie sich bewegen.

  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen – das Gefühl, sich selbst nicht mehr wiederzuerkennen.

  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme – der berühmte „Brain Fog", bei dem Ihnen mitten im Satz das Wort fehlt.

  • Trockene Haut, dünner werdendes Haar, brüchige Nägel – sichtbare Spuren, die das Selbstbild erschüttern.

  • Gelenkschmerzen, Antriebslosigkeit, anhaltende Müdigkeit.

  • Langfristig: ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Und während Frauen früher diese Beschwerden stillschweigend hinnahmen – „das gehört halt dazu" –, weiß die Wissenschaft heute:

Sie müssen es nicht.

Und sie weiß auch, warum.

Denn die Ursache liegt nicht nur dort, wo wir sie jahrzehntelang vermutet haben.

Die erstaunliche Entdeckung: Ihr Darm spricht mit Ihren Hormonen

Was Forscher in den letzten Jahren herausgefunden haben, überrascht selbst gestandene Gynäkologen. Es gibt eine direkte, biologische Achse zwischen Ihrem Darm und Ihren Hormonen.

Wissenschaftler haben dieser Verbindung sogar einen eigenen Namen gegeben: das Estrobolom.

Klingt kompliziert? Ist es im Kern nicht. Das Estrobolom bezeichnet jene Bakteriengruppen in Ihrem Darm, die direkt am Östrogen-Stoffwechsel beteiligt sind. Diese Bakterien produzieren ein Enzym (β-Glucuronidase), das darüber mitbestimmt, wie viel Östrogen tatsächlich in Ihrem Körper zirkuliert – und wie viel wieder ausgeschieden wird.

Gut Hormone Axis

Mit anderen Worten: Ihr Darm ist kein passiver Verdauungsschlauch. Er ist ein hochaktives, hormonregulierendes Organ. Und in den Wechseljahren kann genau diese Regulation zur entscheidenden Stellschraube werden.

Doch das ist noch nicht alles.

Was in Ihrem Darm während der Menopause wirklich passiert

Während die Eierstöcke ihre Östrogenproduktion herunterfahren, geschieht im Darm etwas, das lange Zeit niemand auf dem Schirm hatte: Auch Ihr Mikrobiom verändert sich – dramatisch.

Studien zeigen ein verblüffendes Bild. So konnte ein Forschungsteam um Brandilyn Peters vom Albert Einstein College of Medicine in New York eindrucksvoll darstellen, was im Darm postmenopausaler Frauen tatsächlich geschieht: Ihr Mikrobiom ähnelt zunehmend dem männlichen Mikrobiom – jene typisch weibliche bakterielle Signatur, die Frauen über Jahrzehnte begleitet hat, verblasst regelrecht.

Gleichzeitig nimmt die Vielfalt der Bakterienstämme – die sogenannte mikrobielle Diversität – messbar ab. Genau jene Diversität, die als einer der wichtigsten Marker für einen gesunden, widerstandsfähigen Darm gilt.

Gleichzeitig verschieben sich die Verhältnisse: Schützende, vielfältige Bakteriengruppen nehmen ab. Pro-entzündliche Spezies können sich stärker ausbreiten. Die Darmbarriere – jene hauchdünne Schicht, die Ihren Darm von Ihrem Blutkreislauf trennt – kann durchlässiger werden.

Das untermauerte auch die Forschungsgruppe um Dr. José Santos-Marcos. Er konnte im Jahr 2018 zeigen, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora bei Frauen prä- und postmenopausal deutlich unterscheidet – und dass mit dem sinkenden Östrogenspiegel auch die schützende mikrobielle Vielfalt zurückgeht. Je weniger Östrogen vorhanden ist, desto stärker leidet die Diversität im Darm.

Das mag im ersten Moment wie ein abstraktes Laborergebnis klingen. Doch die Konsequenzen spüren Sie ganz konkret – jeden Tag.

Der Teufelskreis: Wie ein gestresster Darm Ihre Beschwerden verstärkt

Was wie zwei getrennte Vorgänge wirkt – sinkende Hormone hier, verändertes Mikrobiom dort – ist in Wahrheit ein enger Teufelskreis. Und dieser Kreislauf könnte erklären, warum manche Frauen relativ glimpflich durch die Wechseljahre kommen – und andere regelrecht zermürbt werden.

Dysbiosis Vs Healthy Microbiome Aged Woman

Schauen Sie sich an, was Forscher inzwischen beobachten:

1

Hitzewallungen

Eine vielbeachtete Untersuchung der Mayo Clinic in den USA fand heraus, dass Frauen mit besonders ausgeprägten vasomotorischen Symptomen – also Hitzewallungen und Nachtschweiß – ein deutlich verändertes Bakterienprofil im Darm aufweisen.

2

„Wechseljahrs-Bauch"

Die hartnäckige Gewichtszunahme rund um die Körpermitte hängt nicht nur am sinkenden Östrogen. Auch eine Dysbiose – ein Ungleichgewicht der Darmflora – wird in aktuellen Studien mit viszeralem Bauchfett, Insulinresistenz und einem erhöhten Risiko für das metabolische Syndrom in Verbindung gebracht. Plötzlich ergibt es Sinn, warum klassische Diäten in dieser Lebensphase so oft scheitern.

3

Stimmung & „Brain Fog"

Die Darm-Hirn-Achse, also das Wechselspiel zwischen dem Darm und dem Hirn, ist längst keine Esoterik mehr, sondern Mainstream der Neurowissenschaft. Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Mikrobiom kann Stimmung, Antrieb und kognitive Klarheit beeinflussen – Symptome, unter denen gerade Frauen in den Wechseljahren massiv leiden.

4

Knochen & Osteoporose

Auch hier mischt der Darm mit. Chinesische Forscher um Professor Jin He konnten zeigen, dass das Mikrobiom postmenopausaler Frauen die Calcium-Aufnahme und den Knochenstoffwechsel maßgeblich beeinflusst – und damit eine bislang unterschätzte Rolle bei jener Osteoporose spielt, die viele Frauen nach der Menopause trifft.

Was wie ein reines Hormonproblem aussah, hat nach neuestem Wissensstand also einen heimlichen Mitspieler. Und dieser Mitspieler – Ihr Darm – wird in der klassischen Wechseljahresberatung bis heute viel zu oft übersehen.

Die gute Nachricht: Genau hier können Sie ansetzen.

Denn was sich Wissenschaftler inzwischen schlussfolgernd fragen ist, ob nicht ein Ansatz am Darm sinnvoll sein könnte. Könnte man nicht ein „Ideal“-Darmmikrobiom auf eine Person mit intensiven Beschwerden der Menopause übertragen?

Was steckt hinter den sogenannten Probiotika?

Das ist tatsächlich ein Ansatz, den heutzutage sogenannte Probiotika verfolgen. Dabei handelt es sich um Präparate, welche lebende Bakterien enthalten. Die Idee: Die Bakterien sollen sich im Darm ansiedeln, dort das Mikrobiom bereichern und eine eventuell vorliegende Dysbiose ausgleichen.

Middle Aged Woman Taking Probiotics

Anders als bei der berühmt-berüchtigten Stuhltransplantation werden die Bakterien für diese Präparate jedoch in pharmazeutischen Anlagen kultiviert – eine weitaus günstigere, sicherere und nicht zuletzt appetitlichere Vorstellung. Also – Problem gelöst?

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

Unterstützung des Immunsystems

Vermeidung von Allergien

Metabolism Circle

Regulierung des Stoffwechsels

Erhalt der mentalen Gesundheit

Skin Problems

Förderung der Hautgesundheit

Vitamine

Aufnahme von Vitaminen

Vitalität im Alter

und viele weitere

Nicht unbedingt, denn um tatsächlich eine Stuhltransplantation imitieren zu können, muss ein Präparat eine Reihe spezifischer Kriterien erfüllen, welche nur wenige Hersteller beherrschen und welche zudem die Produktion stark verteuern. Der Markt ist jedoch sehr intransparent und wird von billigen Produkten geradezu überschwemmt.

Um Kunden in ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, haben wir zusammen mit einem Expertenteam fünf besonders verbreitete Produkte genauer unter die Lupe genommen.

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.

Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei der Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

Capsule,pills,medicine,in,silver,aluminium,blister,pack,on,white

Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Anzeige

Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
100
Dosierung
75
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt aufgrund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95 von 100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Durch eine Lebensmittelvergiftung ist mein Gleichgewicht sehr außer Kontrolle geraten. Auf der Suche nach Hilfe fand ich dieses Produkt und bin bis jetzt sehr zufrieden.“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Kijimea hat mich überzeugt wegen der hohen Anzahl der Bakterienstämme. Ich möchte meine Darmgesundheit damit untterstützen.Ich bin froh das ich mich für dieses Proudkt entschieden habe.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
65
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
50
Darmschleimhaut
100
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, die den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 65 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als auch Diversität zu wünschen übrig.

Supermikroben

Fairment Supermikroben
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
0
Dosierung
25
Darmschleimhaut
100
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem dritten Platz. Die Dosierung ist mit lediglich 6 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zur Unterstützung der Schleimhäute sind sowohl Niacin als auch Riboflavin enthalten. Mit Akazienfasern wurde ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden allerdings in einem Beutel geliefert und können anschließend in ein Glas umgefüllt werden. Idealer wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister aufgrund des besseren Schutzes.

Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standards, was Vertrauen schafft.

Fairment Supermikroben

Die „Supermikroben“ landen mit 55 Punkten im Mittelfeld. Einige sehr positive Aspekte können jedoch nicht das zentrale Manko dieses Produktes aushebeln: die geringe Diversität an Bakterienstämmen sowie die eher enttäuschende Dosierung.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
35
Anzahl an Stämmen
25
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
25

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im hinteren Feld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 4. Platz.

Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
30
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine vertrauenschaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 5.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 30 Punkte und damit den 5. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Fazit

Die Wechseljahre sind kein Schicksal – sondern ein Wendepunkt. Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Sie sind eine natürliche Lebensphase – aber eine, die Ihr Körper nicht allein bewältigen muss. Was die Forschung der letzten Jahre gezeigt hat, ist eine kleine Revolution: Ihr Darm ist ein zentraler Mitspieler in der Menopause. Deshalb kann ein Ansatz am Mikrobiom eine neue Chance sein.

Für Betroffene, welche mit Mikrokulturenpräparaten im Darm ansetzen wollen, bietet sich die Qual der Wahl. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen.

Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.

Testsieger bestellen

Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1Kijimea K53 Advance

Wissenschaftliche Quellen

Peters BA et al. (2022): Spotlight on the Gut Microbiome in Menopause: Current Insights. mSystems.

Baker JM, Al-Nakkash L, Herbst-Kralovetz MM (2017): Estrogen–gut microbiome axis: Physiological and clinical implications. Maturitas.

Vieira AT et al. (2017): Influence of Oral and Gut Microbiota in the Health of Menopausal Women. Frontiers in Endocrinology.

Santos-Marcos JA et al. (2018): Influence of gender and menopausal status on gut microbiota. Maturitas.

Zhao H et al. (2019): Compositional and functional features of the female premenopausal and postmenopausal gut microbiota. Menopause.

Cox-York KA et al. (2015): Ovariectomy results in differential shifts in gut microbiota in low versus high aerobic capacity rats. Menopause / Physiological Reports.

Park MG et al. (2021): Probiotics and menopausal symptoms: a systematic review.

He J et al. (2021): Gut Microbiota and Bone Health in Postmenopausal Women. Frontiers in Cellular and Infection Microbiology.

Kwa M et al. (2016): The Intestinal Microbiome and Estrogen Receptor–Positive Female Breast Cancer. JNCI.

EFSA Health Claims Register – zugelassene Claims für Vitamin B6, B2, B12, Niacin, Biotin.

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.