Dellen an Oberschenkeln, Po, Bauch und Oberarmen - geschätzt 80 bis 90 Prozent aller Frauen sind betroffen. Cellulite, im Volksmund auch „Orangenhaut" genannt, ist keine Krankheit im medizinischen Sinne. Und doch ist sie für Millionen von Frauen eine enorme Belastung: Der Griff zur langen Hose im Hochsommer, das Vermeiden von Schwimmbadbesuchen, das ungute Gefühl beim Blick in den Spiegel.

Der Leidensdruck ist real - und der Markt reagiert mit einer kaum überschaubaren Flut an Produkten: Anti-Cellulite-Cremes, Massageroller, Laserbehandlungen, Koffein-Bodylotions und vieles mehr. Die meisten dieser Ansätze setzen jedoch nur an der Oberfläche an. Die Ergebnisse sind in den meisten Fällen bestenfalls vorübergehend.

Aktuelle Forschung richtet den Blick nun auf einen Ort, an den man bei Cellulite zunächst überhaupt nicht denken würde: den Darm. Genauer gesagt auf das sogenannte Darmmikrobiom - die Gesamtheit aller Bakterien, die in unserem Verdauungstrakt leben. Könnte dort ein Schlüssel liegen, der bislang übersehen wurde?

Zusammenfassung

  • Cellulite betrifft die große Mehrheit aller Frauen. Die Ursachen sind vielfältig - von Genetik über Hormone bis hin zu Lebensstilfaktoren.
  • Inzwischen verdichten sich wissenschaftliche Hinweise darauf, dass das Darmmikrobiom über Entzündungsprozesse, den Stoffwechsel und die sogenannte Darm-Haut-Achse auch die Bindegewebsstruktur beeinflussen kann.
  • Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
  • Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.

Cellulite - das passiert im Körper

Um zu verstehen, warum der Darm bei Cellulite eine Rolle spielen könnte, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Entstehungsmechanismen.

Cellulite entsteht im sogenannten Unterhautfettgewebe (Subkutis). Dort befinden sich Fettzellen, die in Kammern aus Bindegewebssträngen - den sogenannten Septen - eingebettet sind. Bei Cellulite vergrößern sich die Fettzellen und drücken nach oben gegen die Hautoberfläche. Gleichzeitig ziehen die Bindegewebsstränge die Haut nach unten. Das Ergebnis ist die typische, dellenförmige Oberfläche - die „Orangenhaut".

Entscheidend ist dabei ein anatomischer Unterschied zwischen Frauen und Männern: Bei Frauen verlaufen die Bindegewebsstränge überwiegend senkrecht zur Hautoberfläche. Vergrößern sich die Fettzellen, können sie relativ leicht zwischen den Strängen nach oben drücken. Bei Männern hingegen bilden die Septen ein kreuzförmiges, netzartiges Muster, das die Fettzellen deutlich besser „in Schach" hält. Dies ist der Hauptgrund, warum Cellulite fast ausschließlich Frauen betrifft.

Doch es kommt noch ein weiterer, häufig unterschätzter Faktor hinzu:

Mikro-Entzündungen

Neuere Forschungsarbeiten zeigen, dass im Gewebe rund um die Cellulite-Zonen chronische, unterschwellige Entzündungsprozesse ablaufen. Diese schwächen das Kollagen - jenes Protein, das dem Bindegewebe seine Festigkeit verleiht -, verringern die Hautelastizität und begünstigen Wassereinlagerungen.

Sample 0 (25)

Ein Teufelskreis entsteht: Die Entzündungen verschlechtern die Bindegewebsstruktur, was die Dellen sichtbarer macht, was wiederum zu weiterem Gewebeumbau führt. Genau hier wird der Zusammenhang zum Darm interessant - doch dazu später mehr.

Was sind die Ursachen für Cellulite?

Die Entstehung von Cellulite ist kein einfaches Ursache-Wirkung-Prinzip, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren:

1

Genetik

Die Struktur des Bindegewebes ist zu einem erheblichen Teil erblich bedingt. Frauen, deren Mütter ausgeprägte Cellulite haben, tragen ein höheres Risiko, ebenfalls betroffen zu sein. Genetische Varianten beeinflussen unter anderem die Kollagenstruktur, die Fettverteilung und die Durchblutung des Gewebes.

2

Hormone

Östrogen spielt eine zentrale Rolle. Es beeinflusst sowohl die Fettverteilung im Körper als auch die Kollagenproduktion. In Lebensphasen mit hormonellen Veränderungen - Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre - verstärkt sich Cellulite häufig. Auch die Anti-Baby-Pille kann einen Einfluss haben.

3

Lebensstil

Bewegungsmangel, eine einseitige oder stark verarbeitete Ernährung, Rauchen und chronischer Stress können Cellulite verschärfen. Sport allein kann Cellulite zwar nicht „heilen", aber durch Muskelaufbau und verbesserte Durchblutung die Hautoberfläche optisch glätten.

4

Mikro-Entzündungen

Wie bereits erwähnt, spielen chronische, unterschwellige Entzündungsprozesse eine zunehmend anerkannte Rolle. Sie schwächen das Bindegewebe und fördern den Gewebeumbau, der die Dellen verstärkt.

Und genau bei diesem letzten Punkt rückt ein Organ ins Zentrum der Aufmerksamkeit, das auf den ersten Blick so gar nichts mit Cellulite zu tun zu haben scheint: der Darm.

Mythen rund um Cellulite

Bevor wir den Zusammenhang zwischen Darm und Cellulite genauer beleuchten, räumen wir mit einigen weit verbreiteten Irrtümern auf:

Mythos 1: Cellulite ist ein reines Gewichtsproblem

Fakt: Falsch.

Auch schlanke, sportliche Frauen können ausgeprägte Cellulite haben. Der Grund: Cellulite hängt primär von der Bindegewebsstruktur und hormonellen Faktoren ab - nicht allein vom Körperfettanteil. Übergewicht kann Cellulite zwar verstärken, ist aber keineswegs die alleinige Ursache.

Mythos 2: Cremes können Cellulite dauerhaft beseitigen

Fakt: Leider nein.

Die meisten Anti-Cellulite-Cremes enthalten Wirkstoffe wie Koffein oder Retinol, die kurzfristig die Durchblutung fördern und die Haut straffer erscheinen lassen können. An den tieferliegenden Ursachen - der Fettzellenstruktur und dem Bindegewebe - ändern sie jedoch wenig. Der Effekt ist in der Regel vorübergehend und kosmetischer Natur.

Gemini Image 416260e0 Eb70 46a1 8cad 003d9336fb0d 0

Mythos 3: Nur ältere Frauen bekommen Cellulite

Fakt: Stimmt nicht.

Cellulite kann bereits in der Pubertät auftreten, wenn die hormonelle Umstellung einsetzt. Es stimmt, dass sich Cellulite mit zunehmendem Alter oft verschlechtert - unter anderem durch den natürlichen Rückgang der Kollagenproduktion -, doch betroffen sind Frauen jeden Alters.

Mythos 4: Sport allein beseitigt Cellulite

Fakt: Teilweise richtig, aber übertrieben.

Regelmäßiger Sport, insbesondere Krafttraining, kann die Muskulatur unter dem Fettgewebe stärken und die Hautoberfläche optisch verbessern. Die Bindegewebsstruktur selbst verändert Sport jedoch nicht grundlegend. Er ist ein wichtiger Baustein, aber kein Allheilmittel.

Die Darm-Haut-Achse: Welchen Einfluss hat der Darm auf unser Bindegewebe?

Dass der Darm und die Haut in einer engen Beziehung zueinander stehen, ist in der Forschung schon seit längerer Zeit bekannt. Für dieses Phänomen hat sich der Begriff „Darm-Haut-Achse" etabliert. Ähnlich wie ein Kommunikationsnetzwerk tauschen die beiden Organe untereinander Informationen aus und beeinflussen sich dabei gegenseitig.

Doch wie genau funktioniert diese Verbindung - und was hat sie mit Cellulite zu tun?

Das Darmmikrobiom - ein Ökosystem in uns

Als Darmmikrobiom wird die Gesamtheit aller lebenden Organismen bezeichnet, die sich in unserem Darm befinden - überwiegend Bakterien. Ein gesundes Darmmikrobiom ist unglaublich divers: Nach aktuellem Kenntnisstand besteht es aus bis zu 100 verschiedenen Bakteriengattungen und umfasst 10 bis 100 Billionen einzelne Mikroorganismen.

Ähnlich wie eine Wildblumenwiese, auf der verschiedene Pflanzen, Kräuter und Insekten in einem empfindlichen Gleichgewicht stehen, ist auch das Mikrobiom eine einzigartige Mischung, die genau austariert sein muss. Jeder Bakterienstamm erfüllt spezielle Aufgaben. Nimmt ein bestimmter Stamm überhand und verdrängt einen anderen, bleiben dessen Aufgaben unerledigt. Anhaltend negative Einflüsse - einseitige Ernährung, Stress, Medikamente, Bewegungsmangel - können dieses Ökosystem aus der Balance werfen.

Das Ergebnis: eine sogenannte Dysbiose, also ein Ungleichgewicht der Darmflora.

Von der Dysbiose zur Cellulite - drei Verbindungswege

Die Forschung identifiziert mehrere Mechanismen, über die ein gestörtes Darmmikrobiom die Entstehung oder Verschlimmerung von Cellulite begünstigen kann:

1

Systemische Mikro-Entzündungen

Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Mikrobiom kann die sogenannte Darmbarriere (auch „Darmschleimhaut") schwächen. Dadurch können Stoffe in den Blutkreislauf gelangen, die dort Entzündungsreaktionen auslösen.

Diese systemischen Mikro-Entzündungen sind genau jene Prozesse, die nachweislich das Kollagen im Bindegewebe angreifen, die Hautelastizität verringern und Wassereinlagerungen fördern - allesamt Faktoren, die Cellulite verschlimmern.

2

Stoffwechsel und Fettverteilung

Bahnbrechende Studien, wie etwa die des ehemaligen Harvard-Forschers P. J. Turnbaugh, haben gezeigt, dass das Darmmikrobiom einen erheblichen Einfluss darauf hat, wie unser Körper Nährstoffe verwertet und Fett einlagert.

In Studien an Zwillingspaaren - je ein Zwilling übergewichtig, der andere schlank - zeigte sich, dass die übergewichtigen Teilnehmer eine signifikant verringerte Vielfalt und veränderte Zusammensetzung der Darmbakterien aufwiesen. Ein „gesundes" Mikrobiom scheint also dazu beizutragen, dass der Stoffwechsel effizienter arbeitet und weniger überschüssiges Fett eingelagert wird - was wiederum die Fettzellen im Unterhautgewebe weniger anschwellen lässt.

3

Kollagenproduktion und Hautelastizität

Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Darmbakterien die Produktion von Kollagen und die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit positiv beeinflussen können. Eine 2010 im Fachjournal Dermatology veröffentlichte Studie konnte zeigen, dass die Einnahme bestimmter probiotischer Stämme die Hautelastizität und -feuchtigkeit verbesserte.

Obwohl diese Studie nicht spezifisch Cellulite untersuchte, sind die zugrunde liegenden Mechanismen - Kollagenstruktur und Hautelastizität - direkt relevant.

Darm Haut Achse New

Die Forschung bestätigt: Der Darm beeinflusst die Haut

Dass ein Zusammenhang zwischen dem Darmmikrobiom und der Hautgesundheit besteht, ist mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt - unter anderem zu Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis. So konnte etwa der amerikanische Professor J. U. Scher zeigen, dass das Darmmikrobiom von Betroffenen von Hautproblemen signifikant weniger divers war als das gesunder Testpersonen.

Eine umfassende Übersichtsarbeit im Fachjournal Frontiers in Microbiology (Salem et al., 2018) bestätigte die Rolle des Darmmikrobioms als „Major Regulator" der Darm-Haut-Achse.

Deshalb sind Forscher sicher: Wenn das Darmmikrobiom systemische Entzündungen reguliert, den Fettstoffwechsel beeinflusst und die Hautstruktur mitbestimmt – kann ein ausgeglichenes Mikrobiom dazu beitragen, Cellulite zu adressieren.

Cellulite und sogenannte Probiotika

Bei sogenannten Probiotika handelt es sich um Präparate, welche lebende Bakterien enthalten. Die Grundidee ist bestechend einfach: Die Bakterien sollen sich im Darm ansiedeln, dort das Mikrobiom bereichern und eine eventuell vorliegende Dysbiose ausgleichen - für ein Ökosystem, das wieder im Gleichgewicht ist.

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

  • Unterstützung des Immunsystems
  • Regulierung von Entzündungsprozessen
  • Regulierung des Stoffwechsels
  • Förderung der Hautgesundheit
  • Erhalt der mentalen Gesundheit
  • Aufnahme von Vitaminen
  • Vitalität im Alter
  • und viele weitere

Also - Problem gelöst?

Nicht unbedingt, denn um tatsächlich einen positiven Effekt erzielen zu können, muss ein Präparat eine Reihe spezifischer Kriterien erfüllen, welche nur wenige Hersteller beherrschen und welche zudem die Produktion stark verteuern. Der Markt ist jedoch sehr intransparent und wird von billigen Produkten geradezu überschwemmt.

Um Verbraucherinnen in ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, haben wir zusammen mit einem Expertenteam fünf besonders verbreitete Produkte genauer unter die Lupe genommen.

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein, um der natürlichen Diversität des Darms gerecht zu werden.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei einer bestehenden Dysbiose oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert.

Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen" sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor - was im Darm der Fall ist -, gedeihen die Bakterien.

Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit. Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft bzw. Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung - und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält. In diesen Fällen sind bei Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen - die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Unsere Testergebnisse

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Anzeige

Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
100
Dosierung
75
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt aufgrund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95 von 100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
65
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
50
Darmschleimhaut
100
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, das den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 65 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als auch Diversität zu wünschen übrig.

Supermikroben

Fairment Supermikroben
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
0
Dosierung
25
Darmschleimhaut
100
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem dritten Platz. Die Dosierung ist mit lediglich 6 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zur Unterstützung der Schleimhäute sind sowohl Niacin als auch Riboflavin enthalten. Mit Akazienfasern wurde ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden allerdings in einem Beutel geliefert und können anschließend in ein Glas umgefüllt werden. Idealer wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister aufgrund des besseren Schutzes.

Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standards, was Vertrauen schafft.

Fairment Supermikroben

Die „Supermikroben“ landen mit 55 Punkten im Mittelfeld. Einige sehr positive Aspekte können jedoch nicht das zentrale Manko dieses Produktes aushebeln: die geringe Diversität an Bakterienstämmen sowie die eher enttäuschende Dosierung.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
35
Anzahl an Stämmen
25
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
25

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im hinteren Feld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 4. Platz.

Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
30
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine Vertrauen-schaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 5.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 30 Punkte und damit den 5. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Fazit

Cellulite ist ein vielschichtiges Thema - beeinflusst von Genetik, Hormonen, Lebensstil und, wie die Forschung zunehmend zeigt, auch vom Zustand unseres Darmmikrobioms. Über die Regulierung von Entzündungsprozessen, den Fettstoffwechsel und die Darm-Haut-Achse kann ein ausgeglichenes Mikrobiom dazu beitragen, jene Faktoren positiv zu beeinflussen, die Cellulite zugrunde liegen.

Wer seinen Darm gezielt unterstützen möchte, sollte bei der Wahl eines Mikrokulturenpräparats auf fünf zentrale Kriterien achten: eine hohe Stammvielfalt, ausreichende Dosierung, Unterstützung der Darmschleimhaut, optimalen Verpackungsschutz und eine GMP-Zertifizierung.

In unserem Test konnte Kijimea K53 Advance mit 95 von 100 Punkten in allen fünf Kategorien überzeugen und sichert sich damit verdient den ersten Platz.

Testsieger bestellen

Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1Kijimea K53 Advance

Wissenschaftliche Quellen

  1. Emanuele, E. et al. (2010): „An experimental double-blind irradiation study on the antiwrinkle and anti-aging properties of certain probiotics." Dermatology, 221(4), 358–363.
  2. Turnbaugh, P. J. et al. (2009): „A core gut microbiome in obese and lean twins." Nature, 457(7228), 480–484.
  3. Scher, J. U. et al. (2015): „Decreased bacterial diversity characterizes the altered gut microbiota in patients with psoriatic arthritis." Arthritis & Rheumatology, 67(1), 128–139.
  4. Salem, I. et al. (2018): „The Gut Microbiome as a Major Regulator of the Gut-Skin Axis." Frontiers in Microbiology, 9, 1459.
  5. Kadooka, Y. et al. (2010): „Regulation of abdominal adiposity by probiotics (Lactobacillus gasseri SBT2055) in adults with obese tendencies." European Journal of Clinical Nutrition, 64(6), 636–643.
  6. de Pessemier, B. et al. (2021): „Gut–Skin Axis: Current Knowledge of the Interrelationship between Microbial Dysbiosis and Skin Conditions." Microorganisms, 9(2), 353.

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.