„Rheuma? Das ist doch was für Alte!“ – Ein weit verbreiteter Irrglaube: Viele denken bei Rheuma sofort an gebrechliche Senioren mit schmerzenden Gelenken. Doch die Wahrheit ist: Rheuma kennt kein Alter. Auch junge Erwachsene – sogar Kinder – können betroffen sein. Und hinter dem Begriff steckt weit mehr als nur steife Glieder. Rheuma bezeichnet über 100 verschiedene Erkrankungen, die nicht nur Gelenke und Muskeln, sondern auch innere Organe angreifen können.

In Deutschland leben rund 17 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung.1 Die Symptome? Quälende, chronische Schmerzen, geschwollene Gelenke, Bewegungseinschränkungen – begleitet von Müdigkeit, Gewichtsverlust oder ständigem Krankheitsgefühl. Für viele bedeutet das: ein Alltag mit Einschränkungen, Unsicherheit und einem enormen Leidensdruck.

Die Standardtherapie besteht in den meisten Fällen aus Medikamenten, die das Immunsystem dämpfen. Doch diese Eingriffe haben ihren Preis: häufige Nebenwirkungen wie Infektanfälligkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Gewichtsschwankungen oder sogar Organprobleme. Für viele Betroffene ist das ein täglicher Drahtseilakt zwischen Wirkung und Nebenwirkung – und ein klarer Hilferuf nach einer alternativen, verträglicheren Maßnahme.

Aus diesem Grund hat sich die Rheumaforschung in den letzten Jahren noch einmal intensiviert, wobei sich ein lange unterschätztes Forschungsfeld hervorgetan hat: die Rolle des Darms und der darin lebenden Bakterien, in der Fachwelt als Mikrobiom bezeichnet.

Denn: Immer mehr Studien legen nahe, dass der Darm und sein Mikrobiom eine Schlüsselrolle bei Entzündungen und der Fehlsteuerung des Immunsystems spielen – zentrale Ursachen vieler rheumatischer Erkrankungen. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora könnte solche Fehlreaktionen begünstigen oder verstärken.

In diesem Zusammenhang rücken sogenannte Probiotika, also Präparate mit Lebendbakterien, zunehmend in den Fokus. Gemeinsam mit Gesundheitsexperten gehen wir diesem Ansatz auf den Grund und prüfen, ob und inwiefern Betroffene davon profitieren können.

Was steckt hinter Rheuma?

Rheuma ist kein einzelnes Leiden, sondern umfasst über 100 verschiedene Erkrankungen, die vor allem den Bewegungsapparat betreffen. Charakteristisch sind schubweise auftretende, oft chronische Schmerzen – insbesondere in Gelenken, Muskeln, Sehnen oder inneren Organen.2

Obwohl es viele unterschiedliche Ausprägungen gibt, liegt hier der Fokus auf den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Denn gerade sie stehen in enger Verbindung mit dem Darm und dem Immunsystem, das bei dieser Rheumaform aus dem Gleichgewicht gerät und schmerzhafte Entzündungen in Gelenken, Sehnen, Geweben oder Organen auslöst.

Teilweise handelt es sich dabei um Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift.3

Female Hands Showing Carpal Tunnel Syndrome

Die häufigste Form davon ist die rheumatoide Arthritis (RA), die sich typischerweise durch Schwellungen, Morgensteifheit, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zeigt, vor allem an Händen, Füßen und Knien. Zusätzlich können Rheumaknoten entstehen – verhärtete, meist schmerzlose Gewebe unter der Haut, die auf chronische Entzündungen zurückgehen.

Hinzu kommen oft Müdigkeit, Gewichtsverlust und allgemeines Unwohlsein. Der Verlauf ist individuell und reicht von mild bis schwer.4

Warum sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, ist bisher nur teilweise geklärt. Genetische Veranlagung, hormonelle Schwankungen, Infektionen oder Übergewicht gelten als mögliche Risikofaktoren, die die Entstehung rheumatischer Erkrankungen begünstigen können.5

Zugleich zeigt die Forschung immer deutlicher, dass Darm, Immunsystem und Entzündungen eng miteinander verknüpft sind – ein Zusammenhang, der neue Ansätze für Therapie und Linderung eröffnet.

Im Zentrum steht dabei das sogenannte Darmmikrobiom:

Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass das Darmmikrobiom eine Schlüsselrolle bei der Entstehung rheumatischer Erkrankungen spielen könnte.

Doch was genau ist das Darmmikrobiom überhaupt – und wie können Darmbakterien Einfluss auf Gelenke, Entzündungen und das Immunsystem nehmen?

Der Darm und sein Mikrobiom: die Regulatoren unserer Gesundheit

Unser Darmmikrobiom – also die Gesamtheit der Mikroorganismen in unserem Darm, insbesondere Bakterien – gilt als äußerst vielfältig und divers: Nach heutigem Kenntnisstand besteht es aus über 100 verschiedenen Bakteriengattungen.

Diese Mikroorganismen erfüllen zahlreiche Aufgaben: Sie unterstützen nicht nur die Verdauung, sondern beeinflussen auch Haut, Gewicht, Psyche – und vor allem das Immunsystem.

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Häufig gerät das Mikrobiom jedoch aus dem Gleichgewicht – etwa durch unausgewogene Ernährung, Stress, Medikamente oder Infektionen. Die Folge: eine gestörte Bakterienvielfalt, auch Dysbiose genannt.

Genau diese Veränderungen stehen nach aktuellen Erkenntnissen in Verbindung mit unterschiedlichsten Beschwerden – von Übergewicht über Hautprobleme bis hin zu chronischen Entzündungen sowie insbesondere auch einem beeinträchtigten Immunsystem.

Dass Darmmikrobiom und Immunsystem in einem derart engen Austausch stehen, hat Forscher zu einer entscheidenden Frage geführt:

Könnte eine gestörte Darmflora auch an der Entstehung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen beteiligt sein?

Zahlreiche aktuelle Studien sprechen inzwischen genau dafür.

Der Darm als Taktgeber des Immunsystems – und seine Rolle bei Rheuma

Rund 70 bis 80 Prozent der Immunzellen des Körpers befinden sich im Darm. Kein Wunder also, dass die dort lebenden Mikroorganismen entscheidend an der Regulierung des Immunsystems beteiligt sind.

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Tagtäglich muss das Immunsystem zwischen harmlosen und potenziell gefährlichen Reizen unterscheiden – entweder werden diese toleriert oder abgewehrt. Wenn jedoch das fein austarierte Gleichgewicht im Darmmikrobiom gestört ist, kann dies zu einer übermäßigen Aktivierung des Immunsystems führen.

Dies wiederum kann Entzündungen auslösen und Autoimmunprozesse begünstigen – wie es bei rheumatischen Erkrankungsformen der Fall ist, bei denen das Immunsystem irrtümlich körpereigenes Gewebe angreift.

Dieser Zusammenhang wird auch als „Darm-Gelenk-Achse“ bezeichnet: die enge Verbindung zwischen Darmmikrobiom, Immunregulation und chronischen Entzündungen.6

Darm-Gelenk-Achse

Tatsächlich belegen zahlreiche internationale Studien, dass sich das Darmmikrobiom von Menschen mit rheumatischen Beschwerden, insbesondere mit rheumatoider Arthritis, deutlich von dem gesunder Menschen unterscheidet.

So analysierte eine chinesische Forschergruppe der Shanxi Medical University insgesamt 18 Studien zu dem Thema. Ihr Fazit:

Betroffene der rheumatoiden Arthritis verfügen über insgesamt weniger vielfältige sowie weniger nützliche Darmbakterien im Vergleich zu Menschen ohne rheumatische Erkrankung.7

Die entscheidende Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist: Wie lässt sich nun ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms wiederherstellen, um Rheuma-Betroffenen die nötige Entlastung zu bieten? Hier rücken zunehmend sogenannte Probiotika – also gezielt zugeführte, lebende Mikroorganismen, wie sie auch in der natürlichen Darmflora des Menschen vorkommen – in den Fokus.

Probiotika bei Rheuma – Hoffnung aus dem Darm?

Mehrere Studien auf unterschiedlichen Kontinenten zeigen den Einfluss probiotischer Präparate in Hinblick auf Entzündungsmarker, Krankheitsaktivität und das subjektive Befinden der Patienten.

Zu einem beeindruckenden Ergebnis kam unter anderem eine iranische Forschergruppe rund um den Ernährungswissenschaftler Beitullah Alipour. Die Wissenschaftler haben untersucht, wie sich die tägliche Einnahme von Probiotika bei Patienten mit rheumatoider Arthritis auswirkt.

Dafür wurden sie in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe erhielt über acht Wochen hinweg zusätzlich zu ihrer normalen Medikation ein probiotisches Präparat mit Lactobacillus casei und die andere Gruppe ein Placebo.

Das Ergebnis: Die Einnahme mit den Laktobazillen führte zu einer signifikanten Senkung der Entzündungswerte, was sich unter anderem in der Anzahl schmerzhafter und geschwollener Gelenke zeigte!8

Eine Forschergruppe um die renommierte Wissenschaftlerin Batol Zamani untersuchte auf ähnliche Weise den Einfluss von probiotisch zugeführten Bakterien auf Patienten mit rheumatoider Arthritis. Auch hier erhielt die erste Gruppe täglich über einen Zeitraum von acht Wochen ein Probiotikum mit Bakterien der Gattungen Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus casei und Bifidobacterium bifidum, und die zweite Gruppe ein Placebo.

Am Ende zeigten sich in der Probiotika-Gruppe deutliche Verbesserungen:

Mehrere Entzündungsmarker im Körper (darunter IL-12, TNF-α und CRP) sanken signifikant. Unter anderem fiel der CRP-Wert (C-reaktives Protein) im Schnitt um mehr als 6 mg pro Liter Blut (der Normalwert liegt bei < 5 mg/L), während er in der Placebo-Gruppe sogar leicht anstieg.9

Grundsätzlich gilt: Entzündungsmarker wie CRP oder TNF-α sind klare Indikatoren für Krankheitsaktivität bei rheumatoider Arthritis. Je höher ihre Konzentration, desto aktiver und schmerzhafter ist in der Regel die Entzündung in den Gelenken. Eine messbare Abnahme – wie sie hier der Fall ist – lässt also auf eine tatsächliche Verbesserung des Gesundheitszustands schließen.

Doctor Examining Human Knee Joint With Futuristic Holographic Technology Display In Hospital Setting For Medical Research And Analysis

In einer weiteren Studie der Medizinischen Universität Graz setzte ein Forschungsteam um Andreas Haidmayer ein Probiotikum aus Lactobacillus- und Bifidobacterium-Stämmen bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis ein, die ihre gängige medikamentöse Therapie normal fortsetzten.

Zu Studienbeginn wiesen alle Teilnehmenden stark erhöhte Zonulin-Werte auf – ein Marker für eine durchlässige, also gestörte Darmbarriere – sowie hohe Entzündungswerte. Nach der täglichen Probiotika-Einnahme über 12 Wochen hinweg zeigten sich spürbare und messbare Veränderungen:

Die Zonulin-Werte sanken signifikant: Alle Zonulin-Werte lagen zu Beginn der Studie bei über 100 ng/ml, teils auch bei über 150 ng/ml. Nach den 12 Wochen sind die Werte bei den meisten Probanden unter 100 ng/ml gefallen, manche sogar bis zu 50 ng/ml.

Auch ein signifikanter Rückgang des fäkalen Entzündungsmarkers Calcprotectin zeigte sich nach der zwölfwöchigen Probiotika-Zuführung. Die Entzündungsaktivität im Körper ging dabei bei den meisten Probanden signifikant zurück.

Zusammengefasst: Die Krankheitsaktivität der Rheuma-Betroffenen nahm signifikant ab, die Darmbarriere wurde stabiler und die Entzündungswerte gingen deutlich zurück. Nach dem Absetzen des Präparats zeigte sich sogar ein Rückfall der Beschwerden, was dafür spricht, dass eine langfristige und kontinuierliche Anwendung notwendig ist, um die positiven Effekte aufrechtzuerhalten.10

Wenn Probiotika tatsächlich so viel Potenzial haben, drängt sich die Frage auf: Welches Produkt ist wirklich dafür geeignet? Ist Probiotikum gleich Probiotikum oder gibt es Qualitätsunterschiede?

Ist Probiotikum gleich Probiotikum? Die ganze Wahrheit

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Probiotika um Präparate, die spezifische Darmbakterien gezielt zuführen. Dadurch soll das Darmmikrobiom in seiner Vielfalt gefördert und der Darm in der Erfüllung seiner Aufgaben optimal unterstützt werden – für rundum mehr Wohlbefinden.

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Klingt nach einer idealen Lösung, das Problem dabei ist jedoch: Die meisten sogenannten Probiotika kommen einem gesunden menschlichen Mikrobiom nicht nah genug, um es dauerhaft zu stärken. Forscher machten sich daher auf die Suche nach den idealen Voraussetzungen und fassten ihre Erkenntnisse in drei Bereiche zusammen.

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

1

Es kommt auf eine hohe Vielfalt der Bakterien an

Der menschliche Darm wird von unzähligen unterschiedlichen Mikroorganismen besiedelt. Es handelt sich um mehr als 5, 10 oder 20 unterschiedliche Mikrokulturenstämme – nämlich weit über 100 Gattungen!

Die meisten Präparate am Markt enthalten jedoch weniger als 10, oft sogar nicht mehr als 5 oder 6 Stämme. Vereinzelt gibt es jedoch Mikrokulturenpräparate mit über 50 Stämmen, die versuchen, das gesunde Mikrobiom in seiner ganzen Vielfalt zu imitieren.

2

Es kommt auf eine außerordentlich hohe Dosierung an

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können.

Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

3

Die exakte Auswahl der Bakterien ist entscheidend

Bakterium ist nicht gleich Bakterium. Selbst nahverwandte Bakterien können fundamental andere Eigenschaften haben. Auf den Menschen übertragen würde dies bedeuten, dass sich z. B. Brüder in ihrem Verhalten fundamental unterscheiden können, auch wenn sie ein in Teilen identisches Erbgut tragen.

Das zeigt: Die Auswahl der Bakterienstämme ist entscheidend. Es reicht beispielsweise nicht aus, einfach einige Laktobazillen oder Bifidobakterien zu wählen – vielmehr ist der spezifische Stamm zu betrachten. In den zitierten Studien wurden gezielt bestimmte Stämme eingesetzt, etwa aus den Gattungen Lactobacillus casei, L. acidophilus, L. paracasei, L. plantarum, L. salivarius oder B bifidum.

Wissenschaftliche Quellen

1 Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. 2023. Rheuma in Zahlen. https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Daten-und-Fakten/Rheuma-in-Zahlen.html

2 Deutsche Rheuma-Liga. Landesverband Hamburg e.V. Zehn Fakten zu Rheuma. https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Presseinformationen/Pressemitteilungen/Zahlen_und_Fakten.pdf

3 Deutsche Rheuma-Liga. Landesverband Hamburg e.V. Der rheumatische Formenkreis. https://www.rheuma-liga-hamburg.de/der-rheumatische-formenkreis

4 Walter Grassi, Rossella De Angelis, Gianni Lamanna, Claudio Cervini. 1998. The clinical features of rheumatoid arthritis. European Journal of Radiology, Volume 27, Supplement 1, S 18-24, ISSN 0720-048X. https://doi.org/10.1016/S0720-048X(98)00038-2

5 AOK – Gesundheitswelt der AOK Sachsen-Anhalt. Rheuma – Wenn die Gelenke schmerzen. https://www.deine-gesundheitswelt.de/krankheit-behandlung-und-pflege/rheuma

6 Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). 2021. Pressemappe zur Online-Pressekonferenz anlässlich des 49. Kongresses der DGRh, der 35. Jahrestagung der DGORh und der Wissenschaftlichen Herbsttagung der GKJR. https://dgrh.de/dam/jcr%3A8b4741e8-6e0d-4976-a9a1-401f01fefa60/2021 Pressemappe Kongress PK.pdf

7 Su QY, Zhang Y, Qiao D, Song X, Shi Y, Li RQ, et al. Gut microbiota dysbiosis in rheumatoid arthritis: a systematic review and meta-analysis. Explor Med. 2024;5:709–19. https://doi.org/10.37349/emed.2024.00251

8 Alipour B, Homayouni-Rad A, Vaghef-Mehrabany E, Sharif SK, Vaghef-Mehrabany L, Asghari-Jafarabadi M, Nakhjavani MR, Mohtadi-Nia J. Effects of Lactobacillus casei supplementation on disease activity and inflammatory cytokines in rheumatoid arthritis patients: a randomized double-blind clinical trial. Int J Rheum Dis. 2014 Jun;17(5):519-27. doi: 10.1111/1756-185X.12333. Epub 2014 Mar 27. PMID: 24673738.

9 Zamani B, Golkar HR, Farshbaf S, Emadi-Baygi M, Tajabadi-Ebrahimi M, Jafari P, Akhavan R, Taghizadeh M, Memarzadeh MR, Asemi Z. Clinical and metabolic response to probiotic supplementation in patients with rheumatoid arthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Int J Rheum Dis. 2016 Sep;19(9):869-79. doi: 10.1111/1756-185X.12888. Epub 2016 May 2. PMID: 27135916.

10 Haidmayer A, Bosch P, Lackner A, D'Orazio M, Fessler J, Stradner MH. Effects of Probiotic Strains on Disease Activity and Enteric Permeability in Psoriatic Arthritis-A Pilot Open-Label Study. Nutrients. 2020 Aug 5;12(8):2337. doi: 10.3390/nu12082337. PMID: 32764250; PMCID: PMC7468965.

Jose U Scher, Andrew Sczesnak, Randy S Longman, Nicola Segata, Carles Ubeda, Craig Bielski, Tim Rostron, Vincenzo Cerundolo, Eric G Pamer, Steven B Abramson, Curtis Huttenhower, Dan R Littman (2013). Expansion of intestinal Prevotella copri correlates with enhanced susceptibility to arthritis. eLife 2:e01202. https://doi.org/10.7554/eLife.01202

Zhao X, Chen Y, Wen W, Cheng Y, Li R, Liu Y, et al. Identification of lipopolysaccharide-binding protein as a novel citrullinated autoantigen in rheumatoid arthritis. Rheumatol Autoimmun. 2022;2:5–14. https://doi.org/10.1002/rai2.12025

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Kijimea K53 Advance – einzigartig wie der Darm

Kijimea K53 Advance

Seit über 10 Jahren forscht die Firma SYNformulas aus München, welche mit der Marke Kijimea weltweit eines der führenden Unternehmen auf dem Markt für Mikrokulturenpräparate ist, an Produkten in diesem Bereich. Mit Publikationen in renommierten Fachjournalen wie „The Lancet“, die den hohen wissenschaftlichen Standard von Kijimea unterstreichen, hat die Marke bereits große Anerkennung erfahren.

Das Forscherteam der Marke entwickelte ein neuartiges Produkt namens Kijimea K53 Advance.

Dies sollte sich in drei Dimensionen fundamental von anderen Mikrokulturenpräparaten unterscheiden:

1

K53 Advance enthält, wie der Name schon anzeigt, 53 unterschiedliche Bakterienstämme – und damit eine viel größere Vielfalt an Bakterien als alle anderen den Forschern bekannten Präparate am Markt. Damit war endlich ein Produkt vorhanden, das die Vielfalt des menschlichen Mikrobioms zu imitieren versucht.

2

Die Dosierung ist einzigartig hoch: Eine Packung K53 Advance enthält fast 600 Milliarden Bakterien! Die Forscher berechneten, dass dies umgerechnet bis zu 30 Packungen herkömmlicher Präparate entspricht. Oder wenn man es auf handelsüblichen Joghurt bezieht, entspricht dies der Menge an Bakterien, welche in sage und schreibe 25 kg Joghurt enthalten ist.

3

Zuletzt verbrachte das Forscherteam unzählige Stunden mit der sorgfältigen Auswahl und Komposition des Produktes. Am Ende stand ein Produkt mit 53 handverlesenen Stämmen, welche in den Augen der Forscher optimal aufeinander abgestimmt sind. Unter den 53 Stämmen befand sich auch Lactobacillus reuteri.

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Testergebnisse und Nutzerbewertungen

Auch Verbraucher wissen die sorgfältige Zusammenstellung und die hohen Qualitätsstandards, die das Unternehmen an seine Produkte stellt, zu schätzen. So lassen sich zahlreiche begeisterte Online-Rezensionen finden.

Paul B.

„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

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Wie verzehrt man das Produkt Kijimea K53 Advance?

Kijimea K53 Advance ist für den täglichen Verzehr angelegt.

Durch diese regelmäßige und sehr hoch dosierte Zufuhr einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Bakterienstämmen wollten die Forscher eine einfache Routine schaffen, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

So bestellen Sie Kijimea K53 Advance

Aktuell ist Kijimea K53 Advance aufgrund der großen Nachfrage nicht überall zuverlässig erhältlich. Direkt beim Hersteller unter Kijimea.de war das Produkt zuletzt jedoch fast durchgängig verfügbar. Im Kijimea-Onlineshop profitieren Kunden zudem von einer Geld-zurück-Garantie: Der Hersteller ist von der Qualität seiner Produkte so überzeugt, dass er Kunden, welche wider Erwarten nicht zufrieden sind, innerhalb der ersten 30 Tage den Kaufpreis erstattet. Nur die angebrochene Packung muss zurückgesandt werden.

Darüber hinaus ist auf Kijimea.de der Versand ab einem Einkaufswert von 25 € gratis und erfolgt klimafreundlich mit DHL Go Green. Ein weiterer Pluspunkt: Der Hersteller bietet interessierten Kunden kostenfrei medizinisch-wissenschaftliche Informationen rund um das Thema Darmgesundheit per Mail - inklusive nützlichen Tipps, die sich im täglichen Leben ganz einfach umsetzen lassen.

Gut zu wissen: Alle Kijimea-Produkte werden ohne den Einsatz von Gentechnik in Deutschland hergestellt und sind tierversuchsfrei. Sowohl der Herstellungsprozess als auch die verwendeten Anlagen sind nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert. Zusätzlich wird jede Charge in einem unabhängigen Labor geprüft, bevor sie in den Verkauf geht.

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Warum die meisten Menschen zur großen Packung K53 Advance greifen

Kijimea K53 Advance gibt es in Packungen zu 28, 56 und 84 Kapseln. Viele Kunden entscheiden sich bewusst schon beim ersten Mal für die große Packung mit 84 Kapseln, um das Produkt selbst dann zur Hand zu haben, wenn es zu Lieferverzögerungen aufgrund der hohen Nachfrage kommt. So kann sichergestellt werden, dass der Verzehr auch über den ersten Monat hinaus planmäßig fortgeführt werden kann.

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Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.