Es ist drei Uhr morgens. Der Wecker klingelt erst in vier Stunden, doch an Schlaf ist längst nicht mehr zu denken. Die Gedanken kreisen, der Körper ist müde, und doch will sich diese ersehnte Müdigkeit einfach nicht einstellen. Wer das kennt, ist alles andere als allein.
Schätzungen zufolge leidet rund jeder dritte Erwachsene in Deutschland zumindest zeitweise unter Schlafproblemen. Mal sind es Einschlafprobleme, mal nächtliches Aufwachen, mal beides zusammen. Die Folge ist immer dieselbe: ausgelaugte Tage, Reizbarkeit, schwindende Konzentration und das schleichende Gefühl, dem eigenen Alltag nicht mehr gewachsen zu sein.
Zusammenfassung
- Die Wissenschaftler sind sich einig: Der Darm und die in ihm lebenden Bakterien haben großen Einfluss auf den ganzen Körper.
- Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
- Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.
Besonders betroffen sind Frauen, ältere Menschen und alle, die unter dauerhaftem Stress stehen. Doch auch jüngere Erwachsene berichten zunehmend von Schlafmangel, Schlaflosigkeit und Schlafproblemen, die sich nicht einfach „wegschlafen" lassen. Die Ursachen sind vielfältig: Stress, Hormonschwankungen, Bildschirmzeiten am Abend, Schichtarbeit oder belastende Lebensphasen.
So unterschiedlich die Auslöser, so ähnlich das Empfinden:
das Gefühl, die Kontrolle über die eigene Erholung verloren zu haben.
Was Schlafmangel im Körper wirklich anrichtet
Wer schlecht schläft, fühlt sich nicht nur müde. Chronischer Schlafmangel greift den gesamten Organismus an. Das Immunsystem wird schwächer, der Stoffwechsel gerät aus dem Takt, Konzentration und Gedächtnisleistung lassen nach. Selbst die emotionale Belastbarkeit sinkt spürbar.

Schlafmediziner sprechen längst nicht mehr nur von einer Angelegenheit des Wohlbefindens. Eine Schlafstörung zieht sich wie ein Schatten durch den Alltag und beeinflusst Beruf, Beziehungen und Gesundheit gleichermaßen. Klassische Empfehlungen reichen von Schlafhygiene über Entspannungsverfahren bis zu Melatoninpräparaten und verschreibungspflichtigen Mitteln.
Doch ein Teil der Forschung schaut inzwischen woanders hin. An einen Ort, an dem die wenigsten den Schlüssel zu erholsamen Nächten vermuten würden: den Darm.
Die unerwartete Verbindung: Darm und Schlaf
Was zunächst kurios klingt, hat einen handfesten wissenschaftlichen Hintergrund. In unserem Darm leben Billionen von Bakterien, gemeinsam bilden sie das sogenannte Darmmikrobiom. Lange galten diese winzigen Mitbewohner als reine Verdauungshelfer.
Heute weiß die Forschung:
Ihr Einfluss reicht weit darüber hinaus.
Das Mikrobiom kommuniziert über die sogenannte Darm-Hirn-Achse direkt mit unserem Gehirn. Botenstoffe, Nervenfasern und Immunsignale tauschen rund um die Uhr Informationen aus. Was im Darm passiert, hallt im Kopf wider und umgekehrt.
Besonders überraschend ist eine Erkenntnis, die viele Leser sprachlos macht: Rund 90 Prozent des körpereigenen Serotonins werden im Darm gebildet. Serotonin ist nicht nur ein Glückshormon, sondern auch die direkte Vorstufe von Melatonin, dem Schlafhormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.
Die Mikroorganismen im Darm steuern dabei den Stoffwechsel der Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin und schließlich Melatonin entstehen. Vereinfacht gesagt: Ohne ein gut funktionierendes Mikrobiom fehlt dem Körper ein entscheidender Baustein für erholsamen Schlaf.
Bei vielen Menschen ist das für guten Schlaf nötige Gleichgewicht der Darmbakterien gestört – etwa durch Stress, eine unausgewogene Ernährung oder die Einnahme von Medikamenten – speziell Antibiotika.
Warum der Darm beim Schlaf mitredet
- Etwa 90 % des Serotonins entstehen im Darm – die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin.
- Darmbakterien steuern den Tryptophan-Stoffwechsel.
- Kurzkettige Fettsäuren beeinflussen Hirnareale, die den Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren.
Wie eine Dysbiose unseren Schlaf sabotiert
Mehrere wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zeichnen ein klares Bild: Bei Menschen mit Schlaflosigkeit zeigt sich häufig eine reduzierte Vielfalt der Darmbakterien sowie eine verschobene Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaft.
Eine umfassende Review im Fachjournal Nutrients beschreibt beispielsweise, dass bestimmte Bakteriengruppen – darunter Vertreter der Selenomonadales und Negativicutes – mit einem erhöhten Risiko für Insomnie in Verbindung gebracht wurden.
Andere Bakterien wiederum beeinflussen jene Gene, die unsere innere Uhr im Darmepithel steuern. Damit gerät der gesamte Tag-Nacht-Rhythmus aus dem Takt. Auch entzündliche Botenstoffe spielen eine Rolle. Ein gestörtes Mikrobiom kann stille Entzündungsprozesse begünstigen, die wiederum auf das Gehirn wirken und den Schlaf empfindlich stören. Es ist ein leiser Mechanismus, der nicht weh tut und doch jede Nacht aufs Neue Spuren hinterlässt.
Und das Schlimmste: Es ist ein Teufelskreis! Ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms kann Schlafmangel begünstigen.

Eine Untersuchung im Fachgebiet Neuroscience zeigte jedoch auch, dass Schlafmangel selbst die Zusammensetzung des Darmmikrobioms verändert – die Vielfalt sinkt, ungünstige Bakterien gewinnen die Oberhand. Wer diese Schleife durchbrechen will, kommt an einem Ansatz kaum vorbei: dem Darm.
Wie kann das Mikrobiom den Schlaf wieder verbessern?
Hier wird es für Betroffene besonders interessant. Wenn ein gestörtes Mikrobiom den Schlaf belasten kann, liegt eine Fragestellung nahe:
Könnte ein gezielter Aufbau der Darmflora ein Hebel sein, um die nächtliche Erholung zu unterstützen?
Genau diese Frage haben Forscher in den vergangenen Jahren intensiv untersucht. Eine besonders umfangreiche Meta-Analyse von 39 randomisierten, placebokontrollierten Studien, veröffentlicht 2026 in Frontiers in Psychiatry, kam zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die Einnahme bestimmter Bakterienkulturen verbesserte den Pittsburgh Sleep Quality Index, einen international anerkannten Schlafqualitäts-Score, signifikant.
Eine weitere Meta-Analyse aus dem Jahr 2025, basierend auf 15 randomisierten kontrollierten Studien speziell mit Insomnie-Patienten, bestätigte den Befund. Bereits nach vier bis sechs Wochen zeigten sich messbare Verbesserungen der Schlafqualität.
Auch eine einzelne, viel beachtete Studie der Universität Cork mit dem Stamm Bifidobacterium longum belegte: Schon ein gezielt eingesetzter Bakterienstamm konnte in einer doppelblinden, placebokontrollierten Untersuchung die subjektive Schlafqualität und das Wohlbefinden verbessern.

Aus diesem Grund verfolgt die Forschung heutzutage immer intensiver einen Ansatz mit sogenannten Probiotika. Damit sind speziell ausgewählte, lebensfähige Mikroorganismen gemeint, die, in ausreichender Menge eingenommen, das Darmmikrobiom unterstützen können.
Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:
Unterstützung des Immunsystems
Regulierung des Stoffwechsels
Erhalt der mentalen Gesundheit
Förderung der Hautgesundheit
Angesichts dieser Erkenntnisse ist es wenig überraschend, dass sogenannte Probiotika immer mehr an Beliebtheit gewinnen. Immer mehr Menschen erkennen, dass der Schlüssel zu erholsamen Nächten nicht nur im Kopf liegt, sondern auch im Bauch beginnen kann.
Doch die Vielfalt an Produkten auf dem Markt ist enorm – und nicht jedes hält, was es verspricht. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.
Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?
Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.
Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.
Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.
Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme
Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.
Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten
Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.
Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut
Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.
Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung
Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.
Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.
Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei der Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.
Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.
Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung
Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.
Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.
Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:
Anzeige
Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.
Nachteile

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt aufgrund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.
K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.
Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.
Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.
Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95 von 100 Punkten und ist unser Testsieger.
Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:
„Durch eine Lebensmittelvergiftung ist mein Gleichgewicht sehr außer Kontrolle geraten. Auf der Suche nach Hilfe fand ich dieses Produkt und bin bis jetzt sehr zufrieden.“
„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“
„Kijimea hat mich überzeugt wegen der hohen Anzahl der Bakterienstämme. Ich möchte meine Darmgesundheit damit untterstützen.Ich bin froh das ich mich für dieses Proudkt entschieden habe.“

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.
Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.
Kijimea K53 Advance online kaufenVorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.
Nachteile

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Die Dosierung fällt zu gering aus.
Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.
Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, die den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Mit 65 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.
Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als auch Diversität zu wünschen übrig.
Flora Intenso online kaufen
Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.
Nachteile

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Die Dosierung fällt zu gering aus.
Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem dritten Platz. Die Dosierung ist mit lediglich 6 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.
Zur Unterstützung der Schleimhäute sind sowohl Niacin als auch Riboflavin enthalten. Mit Akazienfasern wurde ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden allerdings in einem Beutel geliefert und können anschließend in ein Glas umgefüllt werden. Idealer wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister aufgrund des besseren Schutzes.
Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standards, was Vertrauen schafft.

Die „Supermikroben“ landen mit 55 Punkten im Mittelfeld. Einige sehr positive Aspekte können jedoch nicht das zentrale Manko dieses Produktes aushebeln: die geringe Diversität an Bakterienstämmen sowie die eher enttäuschende Dosierung.
Supermikroben online kaufen
Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.

Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.
Nachteile

Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.

Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.

Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.
Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im hinteren Feld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.
Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 4. Platz.
Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.
Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.
Nachteile

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.
Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine vertrauenschaffende GMP-Zertifizierung.
Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.
Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 5.

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 30 Punkte und damit den 5. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.
Mighty Biotics online kaufen
Fazit
Schlafprobleme sind weit mehr als nur eine lästige Begleiterscheinung des modernen Lebens. Die neuere Forschung zeigt eindrücklich, dass Schlaflosigkeit, Schlafmangel und Schlafstörungen häufig in einem engen Zusammenspiel mit dem Darmmikrobiom stehen können. Wer also nachts wachliegt, sollte den Blick auch auf den eigenen Darm richten.
Für Betroffene, welche mit Mikrokulturenpräparaten im Darm ansetzen wollen, bietet sich die Qual der Wahl. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen. Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.
Testsieger bestellen
Bewertung im Vergleich: 95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Wissenschaftliche Quellen
O'Mahony, S. M. et al. (2015). Serotonin, tryptophan metabolism and the brain-gut-microbiome axis. Behavioural Brain Research, 277, 32–48. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0166432814004768
Gao, K. et al. (2020). Tryptophan Metabolism: A Link Between the Gut Microbiota and Brain. Advances in Nutrition. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2161831322002952
Zhang, Y. et al. (2026). Interplay between gut microbiota and insomnia: latest research advances based on the gut-brain axis. Sleep Science and Practice. https://link.springer.com/article/10.1186/s41606-026-00187-6
Sen, P. et al. (2024). Gut microbiota and sleep: Interaction mechanisms and therapeutic strategies. PMC. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11260001/
Mascaraque, C. et al. (2024). The Role of Gut Microbiome in Sleep Quality and Health: Dietary Strategies for Microbiota Support. Nutrients. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11279861/
Cuevas-Sierra, A. et al. (2024). The Microbiota–Gut–Brain Axis in Metabolic Syndrome and Sleep Disorders: A Systematic Review. Nutrients. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10857497/
Wang, Z. et al. (2024). Sleep deprivation-induced shifts in gut microbiota: Implications for neurological disorders. Neuroscience. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0306452224006894
Frontiers in Psychiatry (2026). Effects of probiotic supplementation on subjective and objective sleep outcomes: an updated systematic review and meta-analysis of 39 randomized controlled trials. https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2026.1769331/full
Frontiers in Microbiology (2025). Impact of probiotics on sleep quality and mood states in patients with insomnia: a systematic review and meta-analysis. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12307370/
Patterson, E. et al. (2024). Bifidobacterium longum 1714 improves sleep quality and aspects of well-being in healthy adults: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial. Scientific Reports. https://www.nature.com/articles/s41598-024-53810-w

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.
2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.
Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.