Psoriasis – für viele zunächst ein unbekannter Begriff. Dabei steckt hinter der medizinischen Bezeichnung die chronische entzündliche Hautkrankheit Schuppenflechte, die viele Menschen leider nur allzu gut kennen.

Sie äußert sich vor allem in leicht erhöhten roten Hautstellen, bedeckt mit silbrigen Hautschüppchen, denen die Krankheit ihren „Zweitnamen“ verdankt. Diese sogenannten Plaques zeigen sich häufig an Ellbogen, Knien, der Kopfhaut und hinter den Ohren. In etwa der Hälfte der Psoriasis-Fälle zeigen auch Finger- und Zehennägel Veränderungen auf. Bei rund 20 Prozent entwickelt sich sogar eine sogenannte Psoriasis-Arthritis, bei der zusätzlich Sehnen und Gelenke von Entzündungen betroffen sind.

Neben den wohlbekannten Problemen – ständiger Juckreiz, teilweise offene, schmerzhafte Hautstellen und Gelenkprobleme – tritt ein anderes oft in den Hintergrund: Die erhebliche psychische Belastung, welche die manchmal als abstoßend empfundenen Hautveränderungen mit sich bringen.

Viele schämen sich für die auffälligen Plaques, fühlen sich selbst unattraktiver und sorgen sich um die Reaktionen anderer Menschen. In manchen Fällen führt dies sogar so weit, dass sich Betroffene immer weiter zurückziehen und isolieren. Die Tatsache, dass „Psoriatiker“ überdurchschnittlich oft an Depressionen leiden, ist in diesem Zusammenhang wenig überraschend.

Nun stellt sich jedoch die Frage: Wodurch und wie entsteht eine Schuppenflechte überhaupt?

Zusammenfassung

  • Weltweit leiden Millionen Menschen unter Hautproblemen. Die Ursachen waren jedoch lange unklar.
  • Inzwischen sind sich Wissenschaftler weltweit einig: Der Darm und die in ihm lebenden Bakterien haben großen Einfluss auf den ganzen Körper.
  • Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
  • Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.

Psoriasis – das passiert im Körper

Bei Psoriasis beziehungsweise Schuppenflechte handelt es sich um eine chronische Autoimmunerkrankung. Zugrunde liegt also eine Überreaktion des Immunsystems: Dieses erkennt die eigenen Hautzellen fälschlicherweise als Gefahr und greift sie entsprechend an. Dadurch kommt es zu Entzündungsvorgängen in der Haut, die wiederum für eine schnellere Produktion neuer Hautzellen sorgen.

Im Grunde ist das eigentlich eine gute Taktik, da dieser Vorgang bei Verletzungen für eine schnellere Heilung sorgt. Im Falle von Psoriasis führt er jedoch dazu, dass die neuen Hautzellen nicht nur besonders schnell gebildet werden, sondern auch ihre „Lebenszeit“ extrem verkürzt wird.

Während eine normale, gesunde Hautzelle von der unteren Epidermis-Schicht, in der sie entsteht, bis zur Hautoberfläche, wo sie schließlich verhornt und abgestoßen wird, einen etwa vierwöchigen Reifungsprozess durchläuft, dauert dieser bei einer Schuppenflechte nur ca. 4 Tage.

Das Ergebnis: An der Hautoberfläche entsteht eine Art Stau an unfertigen Hautzellen, die miteinander verkleben und so zu den berüchtigten Plaques führen.

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Was sind die Ursachen für Schuppenflechte?

Bisher konnte die Wissenschaft diese Frage nicht abschließend klären. Forscher gehen aktuell von einem Zusammenspiel von genetischen und umweltbedingten Faktoren aus. So zeigt sich, dass Kinder, von denen mindestens ein Elternteil unter Psoriasis leidet, ein erhöhtes Risiko haben, ebenfalls eine Schuppenflechte zu entwickeln.

Gleichzeitig lassen sich jedoch eine Reihe von umwelt- bzw. lebensstilbedingten Auslösern (auch „Trigger“ genannt) identifizieren, die die Wahrscheinlichkeit, eine Psoriasis auszubilden, ebenfalls steigern. Dazu gehören unter anderem Stress, diverse Infektionskrankheiten, die Ernährungsweise, Nikotin, Körpergewicht und vieles mehr.

Einen weiteren, besonders interessanten potenziellen „Mitspieler“ haben Forscher erst in den letzten Jahren identifiziert. Einen, an den man im Hinblick auf ein Hautleiden zunächst überhaupt nicht denken würde. Die Rede ist vom Darm oder vielmehr seinem Mikrobiom. Damit bezeichnet man die Gesamtheit aller lebenden Organismen, überwiegend Bakterien, die sich in unserem Darm tummeln.

Ein gesundes Darmmikrobiom ist dabei unglaublich divers, nach aktuellem Kenntnisstand besteht es aus bis zu 100 verschiedenen Bakteriengattungen!

Damit der Darm seine Aufgaben richtig erfüllen kann, ist jedoch nicht nur die Diversität entscheidend: Auch die Anzahl der Bakterien insgesamt sowie deren Komposition spielen eine entscheidende Rolle.

Ist zum Beispiel ein Stamm überrepräsentiert oder die Zahl eines anderen reduziert, gerät das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms aus der Balance. Wissenschaftlich spricht man in diesem Fall von einer Dysbiose. Aber was hat das nun mit Schuppenflechte zu tun? Wie sich zeigt, eine ganze Menge!

Welchen Einfluss hat der Darm auf unsere Haut?

Eine große Vielzahl an Studien konnte mittlerweile das Auftreten von Psoriasis mit einem veränderten Darmmikrobiom in Verbindung bringen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, verglich der amerikanische Professor J. U. Scher das Mikrobiom von Psoriasis-Betroffenen mit dem gesunder Testpersonen und konnte dabei ganz deutliche Unterschiede ausmachen: Nicht nur war das „Psoriasis-Mikrobiom“ insgesamt deutlich weniger divers, es zeigte sich auch, dass ihm ganz bestimmte Bakterienarten fehlten! Diese Erkenntnisse konnten von Francisco Codoñer, einem Professor in Valencia, in einer weiteren Studie bestätigt werden.

Dass ein Zusammenhang zwischen dem Darmmikrobiom und dem Auftreten einer Schuppenflechte besteht, scheint also klar – doch was bedeutet das für Betroffene?

Dieser Frage gingen die Wissenschaftler G. Yin und J. F. Li im Jahr 2019 nach: Sie übertrugen dafür das Mikrobiom eines gesunden Menschen an einen Patienten, der seit zehn Jahren an schwerer Schuppenflechte litt. In den folgenden Wochen untersuchten sie sowohl die Schuppenflechte-Symptome am Körper als auch die Beeinträchtigungen der Lebensqualität des Patienten durch diese Hautprobleme. Die bahnbrechende Erkenntnis: Nach nur fünf Wochen waren sowohl die äußerlich sichtbaren Symptome als auch die Lebensqualität des Patienten massiv verbessert!

Aber wie überträgt man eigentlich ein Mikrobiom von einem Menschen zu einem anderen?

Die Stuhltransplantation – eine uralte Methode neu entdeckt

Dazu griffen die Forscher auf ein Verfahren zurück, das beileibe keine Erfindung der Neuzeit ist: die Stuhltransplantation. Bereits im China des 4. Jahrhunderts nutzten Ärzte wie der berühmte Arzt Ge Hong die Aufnahme eines gesunden Mikrobioms für verschiedene Beschwerden des Magen-Darm-Trakts.

Die Darreichung war allerdings eher unappetitlich: Ge Hong therapierte Patienten durch die orale Zuführung von menschlichem Stuhl! Zwar konnte dieses Verfahren im letzten Jahrtausend verbessert werden – heutzutage erfolgt die Transplantation entweder über eine Sonde direkt in den Dünndarm oder durch die Einnahme von Kapseln –, doch kann wohl kaum von einer angenehmen Behandlung gesprochen werden.

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Und selbst wenn der Leidensdruck bei einzelnen Patienten hoch genug ist, um sie in Erwägung zu ziehen, gibt es zwei weitere Probleme: So ist ein solcher FMT (fäkaler Mikrobiota-Transfer) nicht nur sehr teuer, sondern auch mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken verbunden und wird daher nur in Ausnahmefällen durchgeführt.

Ist dieser Weg also eine Sackgasse? Oder ist eventuell nur die Methode falsch, der Grundgedanke jedoch richtig? Gibt es eine Möglichkeit, von den Vorzügen einer Stuhltransplantation zu profitieren, ohne das komplizierte, nicht ungefährliche und unappetitliche Prozedere über sich ergehen zu lassen?

Ein vielversprechender Ansatz, der online gerade einen wahren Hype erlebt, liegt in sogenannten Probiotika.

Was steckt hinter den sogenannten Probiotika?

Bei sogenannten Probiotika handelt es sich um Präparate, welche lebende Bakterien enthalten. Die Grundidee ist ähnlich der einer Stuhltransplantation: Die Bakterien sollen sich im Darm ansiedeln, dort das Mikrobiom bereichern und eine eventuell vorliegende Dysbiose ausgleichen. Anders als bei einer Stuhltransplantation werden die Bakterien für diese Präparate jedoch in pharmazeutischen Anlagen kultiviert – eine weitaus günstigere, sicherere und nicht zuletzt appetitlichere Vorstellung.

Also – Problem gelöst?

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

Unterstützung des Immunsystems

Vermeidung von Allergien

Metabolism Circle

Regulierung des Stoffwechsels

Erhalt der mentalen Gesundheit

Skin Problems

Förderung der Hautgesundheit

Vitamine

Aufnahme von Vitaminen

Vitalität im Alter

und viele weitere

Nicht unbedingt, denn um tatsächlich eine Stuhltransplantation imitieren zu können, muss ein Präparat eine Reihe spezifischer Kriterien erfüllen, welche nur wenige Hersteller beherrschen und welche zudem die Produktion stark verteuern. Der Markt ist jedoch sehr intransparent und wird von billigen Produkten geradezu überschwemmt.

Um Kunden in ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, haben wir zusammen mit einem Expertenteam fünf besonders verbreitete Produkte genauer unter die Lupe genommen.

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.

Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

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Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
96
Dosierung
80
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt auf Grund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95/100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
40
Dosierung
40
Darmschleimhaut
80
Verpackung
15
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, das den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 55 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als Diversität zu wünschen übrig.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
36
Anzahl an Stämmen
20
Dosierung
80
Darmschleimhaut
0
Verpackung
33
GMP-zertifiziert
30

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im Mittelfeld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 36 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 3. Platz.

Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
34
Anzahl an Stämmen
52
Dosierung
80
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine Vertrauen-schaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt, die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 4.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 34 Punkte und damit den 4. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Supermikroben

Fairment Tp
Gesamtwertung
22
Anzahl an Stämmen
5
Dosierung
40
Darmschleimhaut
0
Verpackung
66
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem letzten Platz. Auch die Dosierung ist mit lediglich 10 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zusätzliche Stoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut sind nicht enthalten, jedoch wurde mit Akazienfasern ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden in einem hochwertig wirkenden Glas mit farbenfrohem Etikett geliefert. Das ist zwar nachhaltig, doch wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister auf Grund des besseren Schutzes vorzuziehen.

Der Hersteller macht keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Fairment Tp

Das Schlusslicht in unserem Test bilden die „Supermikroben“ – sie erreichten gerade einmal 22 Punkte. Das liegt vor allem an einer zu geringen Stammdiversität und der fehlenden GMP-Zertifizierung.

Fazit

Der Darm steht in der Psoriasis-Forschung aktuell im Fokus – wir meinen: zu Recht! Bereits jetzt lassen neuere Forschungsergebnisse darauf schließen, dass Schuppenflechte in vielen Fällen in Zusammenhang mit einem gestörten bzw. geschwächten Darmmikrobiom steht.

Für Betroffene, welche mit Mikrokulturenpräparaten im Darm ansetzen wollen, bietet sich die Qual der Wahl. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen.

Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.

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Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
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Wissenschaftliche Quellen

Gilli IO, da Silva GC, Mendes V, Duarte MG, Tanaka AA. The Role of Probiotics as an Adjunctive Therapy in Psoriasis. Journal of Psoriasis and Psoriatic Arthritis. 2023;8(2):49-55. doi:10.1177/24755303221142296

Buhaș, Mihaela Cristina et al. “Transforming Psoriasis Care: Probiotics and Prebiotics as Novel Therapeutic Approaches.” International journal of molecular sciences vol. 24,13 11225. 7 Jul. 2023, doi:10.3390/ijms241311225

Barrea, Luigi et al. “Environmental Risk Factors in Psoriasis: The Point of View of the Nutritionist.” International journal of environmental research and public health vol. 13,5 743. 22 Jul. 2016, doi:10.3390/ijerph13070743

Capon, Francesca. “The Genetic Basis of Psoriasis.” International journal of molecular sciences vol. 18,12 2526. 25 Nov. 2017, doi:10.3390/ijms18122526

Sahi, Faryal Mustansir et al. “Association Between Psoriasis and Depression: A Traditional Review.” Cureus vol. 12,8 e9708. 13 Aug. 2020, doi:10.7759/cureus.9708

Codoñer, F.M., Ramírez-Bosca, A., Climent, E. et al. Gut microbial composition in patients with psoriasis. Sci Rep 8, 3812 (2018). https://doi.org/10.1038/s41598-018-22125-y

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

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Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.