Immer wieder auftretende Darmbeschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung sind gerade in Deutschland weit verbreitet: Fast jeder Siebte leidet hierzulande darunter.1 Wirksame Hilfe suchen viele Betroffene vergeblich. Doch aktuelle Forschungsergebnisse geben nun Millionen Betroffenen Hoffnung. Unsere Experten erklären, was es damit auf sich hat!

Es ist ein Rätsel, fast so alt wie die moderne Medizin selbst: Warum leiden so viele Erwachsene immer wieder unter Darmbeschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen – ohne dass eine Ursache zu identifizieren ist?

Bereits vor über 2000 Jahren beschrieb Hippokrates einen Patienten mit unerklärbaren Darmbeschwerden. Genau wie er tappten Ärzte und Wissenschaftler noch über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende hinweg im Dunkeln – ohne herauszufinden, wodurch dieses mysteriöse Leiden ausgelöst wird.

Während die Medizin riesige Fortschritte machte und durch die Entdeckung von Antibiotika, Impfungen sowie immer neuen Wirkstoffen selbst seltene Krankheiten behandelbar wurden, blieb die Ursache dieser wiederkehrenden Darmbeschwerden weiterhin unentdeckt.

Mit der Zeit entwickelte sich für diese unerklärlichen Beschwerden das Bild des „gereizten Darms“, später formte sich der Begriff des Reizdarmsyndroms. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf mögliche Ursachen – und machen zugleich Millionen Reizdarm-Betroffenen Hoffnung.

Was ist das Reizdarmsyndrom?

Ein Reizdarmsyndrom äußert sich in wiederkehrenden Darmbeschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung, welche im Wechsel, in Kombination oder auch einzeln auftreten können und in ihrer Intensität, Häufigkeit und Dauer variieren.

Frau Darmprobleme Schmerz

Für Betroffene stellt dies eine erhebliche Belastung im Alltag dar, die die Lebensqualität stark einschränken kann. Aktuelle Zahlen des Barmer Arztreports zeigen, dass sich dieses Beschwerdebild in den vergangenen Jahren zu einer echten Volkskrankheit entwickelt hat: Mittlerweile leiden schätzungsweise 11 Millionen Deutsche unter einem Reizdarm, Tendenz steigend.2

Neue Forschungsergebnisse zeigen mögliche Ursache

Aktuelle Studienergebnisse kommen nun zu dem Schluss, dass häufig eine geschädigte Darmbarriere die Ursache des Reizdarmsyndroms ist. So fanden amerikanische Forscher heraus, dass die Darmbarriere einer Patientengruppe mit wiederkehrenden Darmbeschwerden ungewöhnlich durchlässig, geradezu löchrig war.

Wissenschaftler betitelten dies im Englischen mit dem Schlagwort „Leaky Gut“, auf Deutsch „durchlässiger Darm“.

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Durch diese kleinsten Schädigungen der Darmbarriere können Erreger oder ungewünschte Stoffe in die Darmwand eindringen und das Darmnervensystem reizen – was zu den typischen Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Blähungen führen kann.3

Wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Prüfstand

Die Entdeckung des „Leaky Gut“ sorgte in wissenschaftlichen Fachkreisen für großes Aufsehen. Forscher weltweit machten sich daran, die These des durchlässigen Darms zu überprüfen.
Ein Team aus Wissenschaftlern aus Bethesda, USA, entwickelte einen Test, welcher spezifisch darauf ausgerichtet war, die Durchlässigkeit der Darmbarriere zu prüfen. Hierfür wurde den Probanden ein unverdaulicher Zucker verabreicht.

Diese Zuckermoleküle sind eigentlich zu groß, um die Darmbarriere in großer Anzahl zu passieren. Sie werden daher unverdaut ausgeschieden. Bei den Patienten, die an wiederkehrenden Darmbeschwerden litten, verhielt es sich jedoch anders: Die Zuckermoleküle passierten die geschädigte Darmbarriere, und konnten dadurch später im Urin nachgewiesen werden.4

Somit war ein weiterer Beleg gefunden, der für den Zusammenhang von Darmbeschwerden und einem durchlässigen Darm sprach.

Die technischen Fortschritte in der Forschung ermöglichten es den Wissenschaftlern, diese Ergebnisse nochmal im Detail auf die Probe zu stellen. Hierfür wurden winzige Gewebeproben aus dem Darm entfernt und im Anschluss unter einem hochauflösenden Elektronenmikroskop untersucht.

Und tatsächlich: Auch hier konnten winzige Schädigungen der Darmbarriere festgestellt werden.5

Durchbruch in der Forschung

Auf Basis dieser Erkenntnisse begab man sich auf die Suche nach einer wirksamen Lösung.

Ein renommierter italienische Wissenschaftler, Prof. Guglielmetti aus Mailand, entwickelte dabei einen besonderen Ansatz: Er baute auf Erkenntnisse aus früheren Studien mit Probiotika, also „guten Bakterien“, bei Patienten mit einem gereizten Darm, auf. Diese hatten gezeigt, dass sich die beobachteten Effekte ganz erheblich zwischen verschiedenen Bakterienstämmen unterschieden: Viele zeigten keinerlei Wirkung, andere verschlechterten die Symptome sogar. Nur bei ganz wenigen ausgewählten Stämmen konnte eine leichte Verbesserung einzelner Symptome gezeigt werden.

Guglielmetti überlegte daher: Wenn es grundsätzlich möglich war, dass bestimmte Probiotika bei einem gereizten Darm helfen, könnte es nicht entscheidend sein, wie stark ein bestimmter Stamm in der Lage ist, sich an der geschädigten Darmbarriere anzulagern, anstatt sich in anderen Teilen des Darms anzusiedeln? Denn die Schädigung der Darmbarriere ist ja in der Regel die Ursache der Beschwerden.

Bei seinen weiteren Untersuchungen stieß er schließlich auf einen ganz speziellen Bifido-Bakterienstamm namens B. bifidum MIMBb75. Dieser lagerte sich in Laborexperimenten besonders stark an Darmepithelzellen an, bis zu 10.000 stärker als andere Bakterienstämme. Gespannt stellte sich Guglielmetti die Frage: Könnte dieser Stamm Patienten mit einem gereizten Darm endlich Linderung verschaffen?

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Um das zu testen, führte er eine wissenschaftliche Studie nach dem höchsten wissenschaftlichen Standard, dem sogenannten Goldstandard, durch.

Das Ergebnis war ebenso beeindruckend wie eindeutig: Bei den Patienten mit einem Reizdarm, die den speziellen Bakterienstamm bekommen hatten, konnte eine um ein Vielfaches höhere Verbesserung der Beschwerden festgestellt werden als in der Kontrollgruppe mit Placebo.

Die Wirksamkeit des Bakterienstammes bei Reizdarmbeschwerden konnte demzufolge eindrucksvoll belegt werden.6

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Erfahrungen mit B. bifidum HI-MIMBb75

Der Bakterienstamm MIMBb75 ist in seiner nochmals weiterentwickelten hitzeinaktivierten Form exklusiv im Medizinprodukt Kijimea Reizdarm PRO enthalten, das mittlerweile zu den meistverkauften Präparaten gegen Reizdarmbeschwerden in ganz Europa gehört.7 Dieser Erfolg spiegelt sich auch in vielen Nutzerbewertungen wider.

So schrieb Nutzer Hugo B.:

„Es half mir mit meinem Reizdarm echt super. Die Beschwerden hatte ich seit Jahren. Jetzt habe ich zum ersten Mal für längere Zeit 'Ruhe' im Darm!“

Evelin G.

„Seit der Einnahme von dem Produkt habe ich mehr an Lebensqualität gewonnen.“

Johannes H.

„Kijimea Pro ist sehr gut verträglich. Meine Reizdarm Beschwerden haben sich deutlich verbessert. Bauchkrämpfe, Übelkeit, mal Durchfall, mal Verstopfung. All diese Beschwerden sind durch Kijimea Pro auf einem erträglichen Niveau. Ich nehme es jetzt 3 Monate und werde noch etwas verlängern. Ich kann jedem mit Reizdarm Problemen raten Kijimea auszuprobieren.“

Petra P.

„Bereits nach 3 Tagen konsequenter Einnahme von Kijimea habe ich eine merkliche Besserung meiner Darmprobleme beobachtet. Die Beschwerden haben sich in den Folgetagen weiterhin verbessert und ich bin mittlerweile (nach 10 Tagen) fast frei von den sehr lästigen Darmproblemen. Bin begeistert von der positiven Wirkung!“

Martin Gschwender, Spezialist für Mikronährstoffe, ist ebenfalls überzeugt:

„Ich persönlich konnte sehr gute Erfahrungen mit Kijimea Reizdarm PRO sammeln.“

Der Bakterienstamm gilt zudem als gut verträglich, Neben- oder Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Der außerordentliche Erfolg des Produktes führte dazu, dass der Hersteller immer wieder Lieferschwierigkeiten bekam und Kijimea Reizdarm PRO zeitweise ausverkauft war. Viele Kunden berichten, dass sie meist gleich drei Packungen kaufen, damit sie nicht Gefahr laufen, die Einnahme wegen ausverkaufter Ware unterbrechen zu müssen.

Die beste Verfügbarkeit gab es zuletzt direkt beim Hersteller unter Kijimea.de. Im Kijimea-Onlineshop profitieren Kunden zudem von einer Geld-zurück-Garantie: Der Hersteller ist von der Qualität seiner Produkte so überzeugt, dass er Kunden, welche wider Erwarten nicht zufrieden sind, innerhalb der ersten 30 Tage den Kaufpreis erstattet.

Darüber hinaus ist auf Kijimea.de der Versand ab einem Einkaufswert von 25 € gratis und erfolgt klimafreundlich mit DHL Go Green.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Hersteller bietet interessierten Kunden kostenfrei medizinisch-wissenschaftliche Informationen rund um das Thema Darmgesundheit per Mail - inklusive nützlichen Tipps, die sich im täglichen Leben ganz einfach umsetzen lassen.

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Gut zu wissen: Alle Kijimea-Produkte werden ohne den Einsatz von Gentechnik in Deutschland hergestellt und sind tierversuchsfrei. Sowohl der Herstellungsprozess als auch die verwendeten Anlagen sind nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert. Zusätzlich wird jede Charge in einem unabhängigen Labor geprüft, bevor sie in den Verkauf geht. 

Wissenschaftliche Quellen

1,2Straub C. et al. Arztreport 2019 – Pressemappe. 2019.

3Wood J.D. (2007). Effects of bacteria on the enteric nervous system: implications for the irritable bowel syndrome. Journal of clinical gastroenterology, May-Jun 2007; 41 Suppl 1, 7-19.

4Del Valle-Pinero, A. Y., Van Deventer, H. E., Fourie, N. H., Martino, A. C., Patel, N. S., Remaley, A. T., & Henderson, W. A. (2013). Gastrointestinal permeability in patients with irritable bowel syndrome assessed using a four probe permeability solution. Clinica chimica acta; international journal of clinical chemistry, 418, 97–101. https://doi.org/10.1016/j.cca.2012.12.032

5Schoultz, I., & Keita, Å. V. (2020). The Intestinal Barrier and Current Techniques for the Assessment of Gut Permeability. Cells, 9(8), 1909. https://doi.org/10.3390/cells9081909

 6Guglielmetti S et al. Randomised clinical trial: Bifidobacterium bifidum MIMBb75 significantly alleviates irritable bowel syndrome and improves quality of life – A double- blind, placebo- controlled study. Aliment Pharmacol Ther. 2011;33(10):1123- 1132.

7Insight Health, MAT 05/2024, u.a. DE, ES, IT

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

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