Es ist zwei Uhr morgens. Ein pochender, brennender Schmerz im großen Zeh reißt Sie aus dem Schlaf. Schon die Bettdecke fühlt sich an wie Schmirgelpapier. Sie wissen sofort, was los ist. Der nächste Gichtanfall hat Sie eingeholt.

Dabei haben Sie doch alles richtig gemacht. Viel weniger Fleisch, das Bier reduziert, die Gichtampel am Kühlschrank kleben. Trotzdem schlägt es wieder zu. Und mit jeder dieser Nächte wächst eine quälende Frage: Warum eigentlich?

Man With Aching Toe At Night

Wer regelmäßig unter Gicht leidet, kennt das Gefühl der Hilflosigkeit. Man verzichtet, plant, rechnet Purine zusammen wie ein Buchhalter und wird trotzdem nicht verschont. Viele Betroffene berichten von einer regelrechten Angst vor dem nächsten Schub, der den Alltag, die Arbeit und das gesellschaftliche Leben auf den Kopf stellt.

Die gängige Erklärung lautet:

zu viel Harnsäure im Blut.

Das stimmt natürlich. Doch was die meisten nicht wissen: Hinter dem Geschehen verbirgt sich ein zweiter, fast unbekannter Hauptdarsteller. Und der sitzt nicht in der Niere, sondern tief in unserem Inneren.

Gichtampel, Verzicht, Disziplin und trotzdem keine Ruhe

Die klassische Empfehlung an Gichtpatienten ist seit Jahrzehnten dieselbe. Weniger rotes Fleisch, weniger Innereien, weniger Bier, mehr Wasser. Die berühmte Gichtampel teilt Lebensmittel in grün, gelb und rot ein und gibt Orientierung.

Das ist sinnvoll. Doch es greift zu kurz. Denn der menschliche Stoffwechsel ist kein einfaches Rechenmodell, bei dem ein bisschen weniger Spargel automatisch einen niedrigeren Harnsäurewert ergibt. Viele Betroffene erleben das selbst:

Sie ernähren sich vorbildlich und der Wert sinkt trotzdem nicht in den sicheren Bereich.

Gout Diet Food Chart On Fridge

Der Grund ist erstaunlich. Nur ein kleiner Teil der Harnsäure im Blut stammt direkt aus der Nahrung. Der größere Anteil entsteht im Körper selbst, beim ständigen Auf- und Abbau von Zellen. Wer also nur an der Ernährung schraubt, dreht an einer einzigen Stellschraube von vielen.

Hinzu kommt ein zweites Problem. Selbst wenn die Harnsäure entsteht, muss sie auch wieder verschwinden. Geschieht das nicht zuverlässig, sammelt sie sich im Blut, bildet feinste Kristalle und lagert sich in Gelenken ab. Das Ergebnis kennen Betroffene nur zu gut.

Der blinde Fleck der Gichttherapie: ein Drittel verlässt den Körper über den Darm

Fragen Sie zehn Menschen, wie der Körper Harnsäure loswird, und neun werden antworten: über die Niere. Das ist nicht falsch. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

Tatsächlich verlässt rund ein Drittel der gesamten Harnsäure den Körper nicht über die Niere, sondern über den Darm.

Diese Erkenntnis hat die Forschung in den letzten Jahren grundlegend verändert. Ein aktuelles Übersichtswerk aus der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology beschreibt den Darm inzwischen als zweite große Ausscheidungsroute für Harnsäure. Verantwortlich dafür ist ein spezieller Transporter in der Darmwand, der Harnsäure aus dem Blut aktiv in den Darm pumpt, wo sie weiter abgebaut und ausgeschieden wird.

Gut And Kidney

Was viele nicht wissen: Der Darm ist die zweite Niere für Harnsäure. Etwa ein Drittel der täglichen Harnsäure wird über den Darm ausgeschieden.

Funktioniert dieser Weg nicht zuverlässig, kann die Harnsäure im Blut steigen, selbst wenn Sie sich streng an die Gichtampel halten.

Diese Erkenntnis hat die Forschung in den letzten Jahren grundlegend verändert. Ein aktuelles Übersichtswerk aus der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology beschreibt den Darm inzwischen als zweite große Ausscheidungsroute für Harnsäure. Verantwortlich dafür ist ein spezieller Transporter in der Darmwand, der Harnsäure aus dem Blut aktiv in den Darm pumpt, wo sie weiter abgebaut und ausgeschieden wird.

Was Forscher heute über die Darmbakterien von Gichtpatienten herausgefunden haben

Unser Darm ist kein steriler Schlauch. Er beherbergt ein dichtes Geflecht aus Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen. Man kann sich dieses Ökosystem wie einen Garten vorstellen, in dem viele verschiedene Pflanzen im Gleichgewicht wachsen. Gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken, hat das Folgen, die weit über die Verdauung hinausreichen.

Genau dieser Garten sieht bei Menschen mit Gicht messbar anders aus als bei gesunden Vergleichspersonen. Forschungsgruppen aus mehreren Ländern haben die Darmflora von Gichtpatienten mit modernsten Verfahren untersucht. Die Ergebnisse sind erstaunlich konsistent.

Die Vielfalt der Bakterien ist verringert. Bestimmte Bakteriengruppen, die normalerweise am Abbau von Purinen beteiligt sind, kommen seltener vor. Andere, die für Entzündungsprozesse mitverantwortlich sein können, sind häufiger vertreten.

Mit anderen Worten: Bei Gicht ist nicht nur der Harnsäurewert verschoben, auch die Darmflora ist aus dem Tritt.

Gut Tunnel Dysbiosis Cross Section

Besonders eindrücklich ist eine Analyse mexikanischer Forscher, die die Aktivität bakterieller Gene bei Gichtpatienten untersucht hat. Dort zeigte sich, dass die Bakterien im Darm der Betroffenen ihren eigenen Purinstoffwechsel deutlich hochgefahren hatten.

Das heißt: Es sind nicht nur die Lebensmittel auf dem Teller, die Purine liefern. Auch die Bakterien im Darm selbst greifen in den Stoffwechsel ein, der am Ende über die Harnsäurelast entscheidet.

Eine weitere Untersuchung, veröffentlicht 2024, ging noch einen Schritt weiter. Die Forscher verglichen die Darmflora von Gesunden, von Personen mit erhöhter Harnsäure ohne Beschwerden und von Patienten im akuten Gichtanfall. Das Ergebnis: Die Zusammensetzung der Darmflora verschiebt sich messbar in den verschiedenen Stadien. Bestimmte Bakterien werden seltener, andere wie Fusobacterium häufiger.

Schon vor einem akuten Gichtanfall verändert sich die Zusammensetzung des Darmmikrobioms messbar:

Die Vielfalt der Bakterien ist bei Gicht reduziert, der bakterielle Purinstoffwechsel hochgefahren. Der Darm ist damit weit mehr als ein Nebenschauplatz der Gicht.

Wenn der nächste Anfall sich bereits im Darm anbahnt, bevor das Gelenk schmerzt

Diese Erkenntnis hat eine bemerkenswerte Tragweite. Sie deutet darauf hin, dass sich ein kommender Gichtanfall nicht erst dann ankündigt, wenn der Zeh anschwillt, sondern offenbar deutlich früher, nämlich im Darm.

Für Betroffene mit wiederkehrenden Anfällen ist das eine kleine Revolution. Über Jahre wurde der Fokus fast ausschließlich auf den Harnsäurewert und die Ernährung gelegt. Doch ein Wert auf dem Laborbogen sagt wenig darüber aus, wie gut das Mikrobiom seinen Anteil an der Harnsäure-Ausscheidung erfüllt.

Hier öffnet sich ein neues Feld, das in der klassischen Gichtampel bislang gar nicht vorkommt.

Hinzu kommt ein Aspekt, der oft übersehen wird. Viele Gichtpatienten haben gleichzeitig Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen oder Übergewicht. Bei all diesen Themen spielt das Darmmikrobiom inzwischen eine zentrale Rolle in der Forschung. Der Darm sitzt damit an einer Kreuzung, an der viele Wege zusammenlaufen.

Vom Verdacht zum Beleg: was klinische Studien zum Mikrobiom bei Gicht zeigen

Spannend wird es, wenn die Forschung den nächsten Schritt geht und gezielt versucht, die Darmflora zu beeinflussen. Hier liegen mittlerweile erste belastbare Daten vor.

In einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie mit 160 Gichtpatienten wurde untersucht, ob eine zusätzliche Gabe ausgewählter Bakterienstämme über zwei Monate einen messbaren Effekt auf die Harnsäure hat.

Das Ergebnis: Ein Teil der Patienten reagierte deutlich, ein anderer Teil weniger. Entscheidend war die Ausgangszusammensetzung der Darmflora. Wer die richtigen Voraussetzungen mitbrachte, profitierte spürbar.

In einer kleineren spanischen Pilotstudie über sechs Monate wurde ein einzelner Bakterienstamm an Personen mit erhöhter Harnsäure verabreicht. Im Labor konnte derselbe Stamm zuvor bestimmte Vorstufen der Harnsäure direkt abbauen. In der klinischen Anwendung beobachteten die Forscher eine Reduktion der Gichtepisoden bei den Teilnehmern dieser sogenannten Probiotika-Gruppe.

Female Scientist With Microscope

Und auch über Ballaststoffe lässt sich das Mikrobiom beeinflussen. Eine kontrollierte Crossover-Studie zeigte, dass die Gabe eines löslichen Ballaststoffs aus der Familie der Inuline den Harnsäurespiegel im Blut messbar senken konnte. Der Mechanismus läuft über die Darmflora, die aus den Ballaststoffen wertvolle kurzkettige Fettsäuren bildet und damit den Transport von Harnsäure aus dem Blut in den Darm unterstützt.

All das ergibt ein stimmiges Bild. Wenn der Darm einen erheblichen Anteil der Harnsäure-Ausscheidung trägt und wenn das Mikrobiom diesen Anteil mitsteuert, dann ist es nur folgerichtig, dass eine gesunde, vielfältige Darmflora für Gichtpatienten ein wichtiges Thema ist.

Warum der Blick auf die Darmgesundheit für Betroffene mit wiederkehrenden Anfällen besonders relevant ist

Wer regelmäßig Gichtanfälle erlebt, kennt die Tücken des Themas. Allein auf den Verzicht zu setzen, ist nicht nur belastend, sondern oft auch frustrierend, weil die Erfolge ausbleiben. Genau hier öffnet die neue Forschung eine zusätzliche Perspektive.

Es geht nicht darum, die bewährten Empfehlungen über Bord zu werfen. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und der bewusste Umgang mit den klassischen Trigger-Lebensmitteln bleiben wichtig. Doch all das gewinnt an Bedeutung, wenn man den Darm und sein Mikrobiom mitdenkt.

Denn ein widerstandsfähiges Mikrobiom ist die Grundlage dafür, dass der Darm seine vielfältigen Aufgaben überhaupt erfüllen kann. Darmgesundheit ist deshalb keine Modeerscheinung, sondern eine der zentralen Stellschrauben für das allgemeine Wohlbefinden.

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

Unterstützung des Immunsystems

Vermeidung von Allergien

Metabolism Circle

Regulierung des Stoffwechsels

Erhalt der mentalen Gesundheit

Skin Problems

Förderung der Hautgesundheit

Vitamine

Aufnahme von Vitaminen

Vitalität im Alter

und viele weitere

Angesichts dieser Erkenntnisse ist es wenig überraschend, dass sogenannte Probiotika immer mehr an Beliebtheit gewinnen. Die Grundidee ist einleuchtend: Wenn die Vielfalt der Darmbakterien bei Gicht reduziert ist, könnte es sinnvoll sein, dem Darm gezielt ausgewählte Bakterienkulturen zuzuführen.

Doch die Vielfalt an Produkten auf dem Markt ist enorm und nicht jedes hält, was es verspricht. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren. Unser Expertenteam erklärt, auf welche Qualitätsmerkmale beim Kauf geachtet werden sollte:

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.

Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei der Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

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Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
100
Dosierung
75
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt aufgrund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95 von 100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Durch eine Lebensmittelvergiftung ist mein Gleichgewicht sehr außer Kontrolle geraten. Auf der Suche nach Hilfe fand ich dieses Produkt und bin bis jetzt sehr zufrieden.“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Kijimea hat mich überzeugt wegen der hohen Anzahl der Bakterienstämme. Ich möchte meine Darmgesundheit damit untterstützen.Ich bin froh das ich mich für dieses Proudkt entschieden habe.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
65
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
50
Darmschleimhaut
100
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, die den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 65 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als auch Diversität zu wünschen übrig.

Supermikroben

Fairment Supermikroben
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
0
Dosierung
25
Darmschleimhaut
100
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem dritten Platz. Die Dosierung ist mit lediglich 6 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zur Unterstützung der Schleimhäute sind sowohl Niacin als auch Riboflavin enthalten. Mit Akazienfasern wurde ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden allerdings in einem Beutel geliefert und können anschließend in ein Glas umgefüllt werden. Idealer wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister aufgrund des besseren Schutzes.

Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standards, was Vertrauen schafft.

Fairment Supermikroben

Die „Supermikroben“ landen mit 55 Punkten im Mittelfeld. Einige sehr positive Aspekte können jedoch nicht das zentrale Manko dieses Produktes aushebeln: die geringe Diversität an Bakterienstämmen sowie die eher enttäuschende Dosierung.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
35
Anzahl an Stämmen
25
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
25

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im hinteren Feld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 4. Platz.

Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
30
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine vertrauenschaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 5.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 30 Punkte und damit den 5. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Fazit

Gicht ist weit mehr als ein reines Ernährungsproblem. Die moderne Forschung zeigt, dass der Darm und sein Mikrobiom eine zentrale Rolle für den Harnsäurehaushalt spielen. Wer wiederkehrende Anfälle erlebt, sollte deshalb nicht nur an der Gichtampel feilen, sondern auch die Darmgesundheit ernst nehmen.

Für Betroffene, die sich für Mikrokulturenpräparate interessieren , bietet sich die Qual der Wahl. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen. Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.

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Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
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Platz1Kijimea K53 Advance

Wissenschaftliche Quellen

Terkeltaub, R. (2025). The Gut Microbiome in Hyperuricemia and Gout. Arthritis & Rheumatology. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12276925/

Lin, X. et al. (2024). The gut microbiome: a vital link to hyperuricemia, gout and acute flares. Frontiers in Cellular and Infection Microbiology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40862113/

Tong, S. et al. (2022). The role of gut microbiota in gout: Is gut microbiota a potential target for gout treatment. Frontiers in Cellular and Infection Microbiology. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9730829/

Mendez-Salazar, E. O. et al. (2025). Metatranscriptomic analysis reveals gut microbiome bacterial genes in pyruvate and amino acid metabolism associated with hyperuricemia and gout in humans. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40121243/

Zhao, F. et al. (2024). Baseline gut microbiome as a predictive biomarker of response to probiotic adjuvant treatment in gout management. Pharmacological Research. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1043661824003906

Rodriguez, J. M. et al. (2023). A randomized pilot trial assessing the reduction of gout episodes in hyperuricemic patients by oral administration of Ligilactobacillus salivarius CECT 30632. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9971985/

He, S. et al. (2022). Inulin-type prebiotics reduce serum uric acid levels via gut microbiota modulation: a randomized, controlled crossover trial. European Journal of Nutrition, 61, 665-677.

Xu, Y. X. et al. Alistipes indistinctus-derived hippuric acid promotes intestinal urate excretion to alleviate hyperuricemia (Tiermodell).

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

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