Doch was im fortschreitenden Alter unvermeidbar scheint, könnte tatsächlich einen anderen, bisher vernachlässigten Grund haben: Studien legen nahe, dass Altersbeschwerden in Zusammenhang mit dem Darmmikrobiom stehen – also dem Ökosystem aus Billionen von Bakterien in unserem Darm. Forscher vermuten daher in sogenannten Probiotika den Schlüssel zu Vitalität bis ins hohe Alter. Kann das wirklich sein? Und wenn ja, welche Produkte kommen hierfür in Frage?

Das Durchschnittsalter in Deutschland steigt – eine erfreuliche Tatsache, denn das war nicht immer so: Hierzulande liegt die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer aktuell bei 78,5 und für Frauen bei 83,4 Jahren. Damit hat sich die Lebenserwartung seit dem 19. Jahrhundert im Vergleich zu den 1870er-Jahren mehr als verdoppelt.1

Mit dieser positiven Entwicklung sollten ab der Rente eigentlich die besten Jahre noch vor einem liegen. Doch die Realität sieht häufig ganz anders aus: Sie bringt für viele Menschen oftmals typische Altersbeschwerden mit sich, die die Lebensqualität beeinträchtigen können.

Eine nachlassende Spannkraft der Haut und daraus resultierende Falten sind nur äußere Zeichen. Weitaus gravierender sind Altersbeschwerden wie abnehmende körperliche Leistung, ein geschwächtes Immunsystem, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, psychische Belastungen oder allgemeines Unwohlsein.

Zusammenfassung

  • Obwohl jeder betroffen ist, waren sich Wissenschaft lange nicht alle Faktoren bekannt, die unser biologisches Alter mitbestimmen.
  • Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
  • Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.

Doch nicht jeder ist betroffen. Im Freundes- und Bekanntenkreis finden sich oft Menschen, die auch im hohen Alter noch fit und vital sind. Doch woran liegt das? Warum sind manche Menschen bis ins hohe Alter biologisch noch „jung“? Und warum kämpfen sich hingegen so viele Menschen von einem gesundheitlichen Problem zum nächsten?

Longevity und das Darmmikrobiom: Schlüssel zu Vitalität und Gesundheit im Alter?

Seit Jahren stellen sich Wissenschaftler rund um den Globus die Frage nach möglichen Einflussfaktoren von Vitalität und Gesundheit im Alter und forschen daran, Altersbeschwerden auf den Grund zu gehen. Dieser Thematik widmet sich die sogenannte „Longevity“-Forschung. Während der Begriff „Longevity“ (deutsch: Langlebigkeit) in den USA bereits fest in Wissenschaft und Gesellschaft verankert ist, wird er im deutschsprachigen Raum erst allmählich bekannt.

„Longevity“ beschreibt die Erhaltung von Fitness, Gesundheit und Lebensqualität bis ins hohe Alter.

Das Ziel der Longevity-Forschung ist demnach, ein gesundes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen und den Schwerpunkt auf Gesundheitsvorsorge statt auf spätere medizinische Eingriffe zu legen.

Die Forschung nimmt dazu verschiedene Aspekte in den Blick, die die Gesundheit im Alter beeinflussen könnten. Neben der Genetik spielen verschiedene Lebensstilfaktoren wie körperliche Aktivität, Ernährung oder Alkohol- und Drogenkonsum eine Rolle.

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In jüngster Zeit haben Wissenschaftler die Suche nach den Ursprüngen eines gesunden hohen Alters noch einmal ausgeweitet. Dabei sind sie auf einen überraschenden, bisher vernachlässigten Zusammenhang gestoßen: die Beziehung zwischen typischen Altersbeschwerden und dem Darm – bzw. genauer gesagt dem Darmmikrobiom. Gemeint ist damit die Gesamtheit aller lebenden Organismen, überwiegend Bakterien, die in unserem Darm leben.

Ihre Vermutung: Im Darmmikrobiom könnte der Schlüssel zu Vitalität bis ins hohe Alter liegen. Doch bevor wir uns dieser bahnbrechenden Hypothese widmen, müssen wir zunächst genauer beleuchten, was genau hinter dem Darmmikrobiom steckt und welche Rolle es im Zusammenhang mit dem Alter spielt.

Vielfalt Darm: Die Bedeutung eines ausgewogenen Darmmikrobioms für unsere Gesundheit

Unser Darmmikrobiom ist äußerst vielfältig und divers: Nach heutigem Kenntnisstand besteht dieses aus über 100 verschiedenen Bakteriengattungen. Zahlreiche Studien haben mittlerweile die große Bedeutung des Darmmikrobioms für unsere Gesundheit aufgezeigt.

Neben Verdauungsprozessen spielt es eine große Rolle für die Regulierung des Immunsystems, des Gehirns („Darm-Hirn-Achse“), der Haut („Darm-Haut-Achse“), für unsere psychische Gesundheit – und eben auch für unser Wohlbefinden im höheren Alter.

Ganz entscheidend dabei ist jedoch die Zusammensetzung des Darmmikrobioms. Dazu muss man zuallererst wissen: Für ein gesundes Darmmikrobiom müssen die einzelnen Bakterienstämme in einem genau austarierten Verhältnis zueinanderstehen. Denn jeder Bakterienstamm erfüllt ganz spezielle „Aufgaben“: Nimmt ein bestimmter Stamm überhand und verdrängt damit einen anderen, bleiben dessen Aufgaben unerledigt.

Eine neue Perspektive auf die Rolle des Mikrobioms bei Vitalität und Gesundheit im Alter

Während man bisher durch frühe Studien annahm, dass sich das Darmmikrobiom vor allem von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr entwickelt und danach relativ stabil bleibt, zeigt die aktuelle Forschung, dass sich das Darmmikrobiom auch mit zunehmendem Alter nochmals gravierend verändert!

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Dr. Gabriela Leite, leitende Wissenschaftlerin des Cedars-Sinai Medical Centre, konnte mit ihrem Team diese generelle Veränderung der Bakterienpopulation im Alter nachweisen. Dafür unterzogen sich 251 Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren einer oberen Endoskopie. Bei diesem Verfahren führt ein Arzt eine kleine Sonde durch den Rachen in den Magen bis zum Dünndarm, um Bakterienproben aus dem Dünndarm zu entnehmen.

Die Forschergruppe analysierte die Bakterienproben und stellte fest, dass sich die Bakterienpopulation der älteren Probanden deutlich von dem Darmmikrobiom der jüngeren Probanden unterschied: Ältere Menschen hatten eine geringere Vielfalt und mehr Bakterien aus den Familien der sogenannten Enterococcaceae, Lactobacillaceae, Enterobacteriaceae und der Gattung Bacteroides.

Das Verheerende: Das sind alles Gruppen von Bakterien, die beim Menschen Krankheiten verursachen können! Dabei erhöhen sich Bacteroides, Lactobacillus und Escherichia allein mit dem chronologischen Alter – Klebsiella steigt mit der Verwendung von Medikamenten und Clostridium mit der Anzahl der Erkrankungen.

Könnte sich gesundes Altern vielleicht über den Darm beeinflussen lassen?

Wenn es nun einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Altersbeschwerden und dem Darmmikrobiom gibt, könnte man dann nicht umgekehrt über eine gezielte Beeinflussung der Zusammensetzung des Darmmikrobioms auch Altersbeschwerden entgegenwirken?

Forscher des Quadram Institute und der University of East Anglia unter der Leitung der renommierten Mikrobiomforscherin Aimée Parker haben genau diesen Zusammenhang untersucht2. Dafür übertrugen sie mittels Stuhltransplantation das Mikrobiom von jungen Mäusen auf ältere Mäuse und umgekehrt. Das Ergebnis war beeindruckend:

Bei den älteren Mäusen mit „jungem Mikrobiom“ konnten Alterserscheinungen im Darm, den Augen und dem Gehirn gelindert werden! Sie hatten in Folge der Mikrobiomspende ihrer jüngeren Artgenossen zum Beispiel weniger Zellen, die in Zusammenhang mit Entzündungen und Verletzungen stehen. Dieses auch beim Menschen bekannte Phänomen wird auch als „Inflammaging“ bezeichnet – Personen höheren Alters schütten dabei vermehrt entzündungsfördernde Stoffe aus.

Damit verbunden ist ein erhöhtes Risiko für ein geschwächtes Immunsystem und gewisse Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes oder neurologische Erkrankungen3. Und genau dieses Syndrom konnte bei den alten Mäusen mit „jungem Mikrobiom“ gestoppt werden.

Diese Alterskorrelation zeigte sich auch umgekehrt: Die jungen Mäuse mit „altem Mikrobiom“ entwickelten mehr entzündungsfördernde Zellen, wodurch altersbedingte Entzündungsprozesse in Gang gesetzt wurden.

Dies war ein wahrer Durchbruch, denn: Die Ergebnisse geben Hoffnung, dass das Darmmikrobiom eine entscheidende Rolle bei der Regulation der Auswirkungen des Alterns spielen kann – und Alterungsprozesse positiv beeinflussen kann.

Genau dort wollen sogenannte Probiotika ansetzen, denn sie greifen die Idee der Verpflanzung eines gesunden Mikrobioms auf. Sie enthalten lebende Mikroorganismen, die sich im Darm ansiedeln sollen. Dadurch soll das Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht kommen bzw. „aufgefüllt“ werden, in der Hoffnung, dass – ähnlich wie in den beschriebenen Versuchen – unangenehmen Alterserscheinungen vorgebeugt wird.

Doch kann das wirklich so einfach sein?

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

Unterstützung des Immunsystems

Vermeidung von Allergien

Metabolism Circle

Regulierung des Stoffwechsels

Erhalt der mentalen Gesundheit

Skin Problems

Förderung der Hautgesundheit

Vitamine

Aufnahme von Vitaminen

Vitalität im Alter

und viele weitere

Geht man von der These aus, dass ein in seiner Vielzahl und Diversität eingeschränktes Darmmikrobiom die Vitalität im Alter negativ beeinflussen kann, bieten sogenannte Probiotika durchaus ein großes Potenzial. Daraufhin stellt sich jedoch das nächste Problem: die unglaubliche Vielfalt an Produkten, die derzeit auf dem Markt sind. Wie soll der Laie da die Spreu vom Weizen trennen?

Dieser Frage hat sich unser Expertenteam angenommen: Sie erklären hier genau, auf welche Qualitätsmerkmale beim Kauf geachtet werden sollte, und sie unterziehen im Anschluss daran fünf aktuell besonders verbreitete Produkte einem Qualitäts-Check.

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.

Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

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Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
100
Dosierung
75
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt auf Grund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95 von 100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
65
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
50
Darmschleimhaut
100
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, das den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 65 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als auch Diversität zu wünschen übrig.

Supermikroben

Fairment Tp
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
0
Dosierung
25
Darmschleimhaut
100
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem letzten Platz. Auch die Dosierung ist mit lediglich 6 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zur Unterstützung der Schleimhäute sind sowohl Niacin als auch Riboflavin enthalten. Mit Akazienfasern wurde ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden allerdings in einem Beutel geliefert und können anschließend in ein Glas umgefüllt werden. Idealer wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister auf Grund des besseren Schutzes.

Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standards, was Vertrauen schafft.

Fairment Tp

Die „Supermikroben“ landen mit 55 Punkten im Mittelfeld. Einige sehr positive Aspekte können jedoch nicht das zentrale Manko dieses Produktes aushebeln: die geringe Diversität an Bakterienstämmen sowie die eher enttäuschende Dosierung.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
35
Anzahl an Stämmen
25
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
25

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im hinteren Feld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 4. Platz. Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
30
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine Vertrauen-schaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 5.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 30 Punkte und damit den 5. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Fazit

Fit und in Würde zu Altern, das ist wohl jedermanns Wunsch. Und die Erforschung des Darms und seiner Bewohner eröffnet vor diesem Hintergrund völlig neue Perspektiven.

Bereits jetzt lässt sich der große Einfluss dieses Organs auf viele Gesundheitsbereiche erahnen. Mikrokulturenpräparate können eine sinnvolle Ergänzung sein. Jedoch zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen.

Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.

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Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
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Platz1Kijimea K53 Advance

Wissenschaftliche Quellen

1 Statista 2024. Entwicklung der Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland nach Geschlecht in den Jahren von 1950 bis 2070. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt-in-deutschland-nach-geschlecht/

2 Parker, A., Romano, S., Ansorge, R. et al. Fecal microbiota transfer between young and aged mice reverses hallmarks of the aging gut, eye, and brain. Microbiome 10, 68 (2022). https://doi.org/10.1186/s40168-022-01243-w

3 Santoro, A., Zhao, J., Wu, L. et al. Microbiomes other than the gut: inflammaging and age-related diseases. Semin Immunopathol 42, 589–605 (2020). https://doi.org/10.1007/s00281-020-00814-z

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

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