Meine Geschichte

Es brannte wie die Hölle.

Da saß ich mit zusammengekniffenen Beinen auf meinem Kinosessel genau in der Mitte der Sitzreihe. Nervös blickte ich nach rechts und links – die Leute in der vollbesetzten Reihe hatten es sich bereits gemütlich gemacht und sich ausgebreitet. Von Entspannung war bei mir nicht die Rede. Zusammengekauert ließ ich die Werbung über mich ergehen.

Erst vor drei Wochen hatte ich eine starke Blasenentzündung, die ich nach einigen Tagen durch Antibiotikum wieder in den Griff bekommen habe. Ausgerechnet jetzt, am Anfang des vierstündigen Dramas „Vom Winde verweht“, passierte es wieder: Diese Schmerzen im Unterbauch und dieser unkontrollierbare Harndrang waren zurück. Schon eine Stunde vor Beginn der Vorstellung hatte ich ein leichtes Brennen gespürt und befürchtet, dass sich da etwas anbahnen könnte. Meine Hoffnung war jedoch, dass viel Wasser trinken die Symptome lindern würde. Leider war dem nicht so.

Meine Freunde und ich hatten uns wochenlang auf die Wiederausstrahlung dieses Kultfilms gefreut – besonders ich auf einen meiner absoluten Lieblingsschauspieler Clark Gable. Doch kaum hatte der Film begonnen, verwandelte sich meine Blasenentzündung in das eigentliche Drama des Abends.

Alle fünfzehn Minuten musste ich mich durch unsere enge Sitzreihe kämpfen und über ausgestreckte Beine, Jacken und Popcorntüten steigen, um das Klo aufzusuchen. Dann geschah das Unvermeidliche – ein Riesenfauxpas, direkt vor allen Kinobesuchern und ausgerechnet während einer ruhigen Filmszene!

Ich fühlte mich so gedemütigt vom ganzen Abend.

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Hallo, mein Name ist Sandra Pollinger, und in diesem Artikel möchte ich Ihnen erzählen, wie ein Film zur längsten Kinovorstellung meines Lebens wurde. Doch gerade, als ich dachte, der ganze Abend könnte nicht noch schlimmer werden, kam es zur überraschenden Wendung.

Aber nicht im Film, sondern für mein Leben: Ich bekam den entscheidenden Tipp, durch den ich endlich herausfand, warum ich immer und immer wieder unter Blasenentzündungen litt.

Durch diesen genialen Hinweis konnte ich schließlich die Initiative ergreifen und endlich wieder die Kontrolle über mein Leben übernehmen! Dabei hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet dieses Ereignis dazu führen würde, dass ich mich wieder wohl in meiner Haut fühle.

Wie die Blasenentzündung zu meinem beinahe ständigen Begleiter wurde

Damit Sie mein Leid nachvollziehen können, muss ich etwas weiter ausholen. Seit meinen Zwanzigern, mittlerweile seit gut zehn Jahren, litt ich regelmäßig unter schmerzhaften Blasenentzündungen. Es gab Zeiten, in denen die Entzündung mindestens jedes halbe Jahr zurückkehrte.

Bei mir äußerte sich dieses „Frauenleiden“ immer durch dieselben typischen Anzeichen: ein schmerzhaftes, brennendes Gefühl während und unmittelbar nach dem Wasserlassen, häufige Toilettengänge und ständiger Harndrang. Auch die Farbe meines Urins veränderte sich sofort – er wurde trüber und roch ungewöhnlich. Meistens kamen noch Unterbauchschmerzen im Bereich der Blase hinzu, was die Entzündung noch unangenehmer und drückender machte, sowie ab und zu leichtes Fieber. In diesen Phasen fühlte ich mich jedes Mal unwohl, müde und lustlos.

Im Alltag fühlte ich mich stark eingeschränkt. In der Arbeit musste ich mich öfters aufgrund der unangenehmen Schmerzen und meiner Abgeschlagenheit krankmelden oder von zuhause aus arbeiten, und auch mein privater Alltag wurde stark in Mitleidenschaft gezogen: Mit Freundinnen im Sommer nach der Arbeit noch schnell in den Badesee hüpfen – ein Ding der Unmöglichkeit, wollte ich nicht gleich die nächste Blasenentzündung in Kauf nehmen.

Wenn ich an einem stressigen Tag einmal zu wenig Wasser trank, konnte ich fast die Uhr danach stellen, wann sich das unangenehme Brennen wieder ankündigte. Und selbst wenn ich gerade einmal „frei“ war, traute ich mich nur selten, längere Ausflüge zu unternehmen – was, wenn es wieder anfing?

Während sich also meine Freunde trafen oder mein Partner etwas unternahm, verbrachte ich die Zeit oft zuhause auf dem Sofa oder beim Arzt. Ich hatte das Gefühl, mein halbes Leben zu verpassen.

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Jedes Mal, wenn ich beim Hausarzt oder bei meiner Frauenärztin war, lief es ähnlich ab: Sie hörten sich mitfühlend meine Symptome an, erkundigten sich nach möglichen Auslösern – wie etwa Flüssigkeitsaufnahme, Hygienegewohnheiten oder sexuelle Aktivität – und untersuchten meinen Unterbauch auf Druckempfindlichkeit im Blasenbereich.

Aufgrund meiner wiederkehrenden Blasenentzündung führten sie meist auch eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und Blase sowie einen Bluttest durch, um meinen allgemeinen Gesundheitszustand zu überprüfen. Diese zeigten – zum Glück – nie Komplikationen im Harntrakt oder sonstige Anzeichen körperlicher Einschränkungen. Zusätzlich gab ich immer eine Urinprobe ab, die meistens innerhalb von 24 Stunden im Labor auf eine bakterielle Infektion überprüft wurde.

Die Diagnose war stets dieselbe:

Blasenentzündung, medizinisch auch Zystitis genannt.

Meine Ärzte verschrieben mir daraufhin pflanzliche Mittel wie Blasen- und Nierentees (ich trinke am liebsten Brennnesseltee!) oder Cranberry- oder Kürbiskern-Extrakte, die ich sofort bei den ersten Anzeichen nehmen sollte. Zusätzlich wurden mir auch Schmerzmittel und Entzündungshemmer wie Ibuprofen oder Paracetamol empfohlen sowie Cremes zum Auftragen im Alltag. Doch leider kehrte die Entzündung immer nach kurzer Zeit zurück – manchmal nach drei Monaten, aber typischerweise bereits nach drei bis vier Wochen.

Wenn es besonders schlimm war und nichts anderes half, verschrieben mir die Ärzte Antibiotika. Diese bekämpften die Entzündung zwar zuverlässig und schnell, brachten jedoch auch Nebenwirkungen mit sich: Ich fühlte mich oft müde und schlapp und litt häufig unter Bauchschmerzen und Durchfall.

Zudem wurde ich anfälliger für andere Krankheiten wie Erkältungen, da mein Immunsystem durch die häufige Antibiotikaeinnahme geschwächt wurde. Mit der Zeit rieten mir meine Ärzte jedoch auch immer öfter von Antibiotika ab, da sie sich Sorgen machten, ich könnte eine Resistenz entwickeln.

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Sie sehen also: Trotz der einfühlsamen Betreuung durch meine Ärzte hatte ich das Gefühl, das Problem nicht dauerhaft in den Griff zu bekommen. Jedes Mal, wenn ich dachte, die Entzündung sei endlich verschwunden, kam sie kurz darauf wieder zurück. Es war ein endloser Kreislauf von Schmerzen, Arztbesuchen und Medikamenteneinnahme, der mich zunehmend zermürbte.

Diese ständigen Rückfälle und die damit verbundenen Arztbesuche wurden zu einer belastenden Routine in meinem Leben. Die Ungewissheit und die Angst, wann die nächste Entzündung auftreten würde, begleiteten mich ständig.

Ich sehnte mich nach einer langfristigen Lösung, die mir endlich ein normales Leben ermöglichen würde.

Popcorn-Panne, Augendrama und Toiletten-Marathon

So stand ich also an diesem sommerlichen Freitagabend mit meinen Freunden im Kino. Seit Langem hatten wir es endlich geschafft, wieder einmal zusammen etwas zu unternehmen. Wir hatten noch eine halbe Stunde Zeit, bevor der Film losging, und machten es uns draußen mit einem kühlen Getränk gemütlich – zumindest die anderen.

Aufgrund der großen Menge an Wasser, die ich bereits gegen die ersten Anzeichen getrunken hatte, musste ich zweimal zur Toilette, um zu vermeiden, während des Films gehen zu müssen. Doch dieser Versuch scheiterte kläglich.

Etwa eine halbe Stunde nach Filmbeginn ließ mich ein starker Stich in meiner Blase zusammenzucken. Ich stopfte mir eine Handvoll Popcorn in den Mund und rutschte auf meinem Sessel hin und her, um mich abzulenken. Das Brennen und der Harndrang wurden jedoch immer schlimmer, sodass ich beschloss, schnell zur Toilette zu gehen. Dafür musste ich mich im Dunkeln erst einmal aus unserer Reihe kämpfen – über Füße, Snacktüten, Jacken und Taschen tappte ich schließlich nach draußen.

Auf der Toilette war der Schmerz so heftig wie schon lange nicht mehr. Ich konnte es nicht fassen, dass meine Entzündung ausgerechnet während eines vierstündigen Films ihren Höhepunkt erreichte! Als ich in den Kinosaal zurückkehrte, lief gerade eine Filmszene im Dunkeln, wodurch ich kaum etwas erkennen konnte.

Zum Glück hatte ich mein Handy dabei und konnte mir damit den Weg zu unserer Reihe beleuchten. Naiv dachte ich, dass sich die Toilettengänge nun erledigt hätten und ich bis zum Ende des Films durchhalten könne.

Doch nach 15 Minuten wurde das Gefühl wieder unerträglich und meine Blase fühlte sich so voll und drückend an, dass ich erneut das Klo aufsuchen musste. Mit schlechtem Gewissen zwängte ich mich erneut durch unsere Reihe, jedoch dieses Mal wenig erfolgreich.

Ich stolperte über eine volle Popcorntüte, verschüttete sie gänzlich auf dem Boden und geriet beinahe aus dem Gleichgewicht – gerade so konnte ich mich noch an einer Sessellehne eine Reihe davor festhalten, wodurch die Frau auf diesem Sessel gerüttelt wurde und erschrocken zu mir hochblickte. Ich erschrak in diesem Moment so sehr, dass ich kurz aufschrie – ausgerechnet während einer ruhigen Filmszene!

Es war so demütigend.

Ich entschuldigte mich bei dem Popcorn-Besitzer und bot ihm an, eine neue Tüte Popcorn mitzubringen. Mit einem halb gezwungenen Lächeln entgegnete er mir: „Alles gut, ich würde bloß gerne in Ruhe den Film weiterschauen.“ Mit einem verständnisvollen, peinlich berührten Nicken huschte ich weiter und war froh, als ich endlich wieder draußen angelangt war.

Die Reinigungskraft, die vor der Damentoilette saß, schaute bereits verwundert auf, als sie mich erneut an ihr vorbeirennen sah.

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Als ich wieder zurück war, fiel mir auf, dass ich mein Handy vergessen hatte. Verzweifelt suchte ich im Dunkeln nach meinen Freunden. Als ich dachte, sie gefunden zu haben und bereits durch die Reihe huschte, wurde mir bewusst: Meine Freunde saßen hier gar nicht! Erneut hielt ich Ausschau und entdeckte sie schließlich drei Reihen weiter, wobei ich den Leuten in der falschen Reihe kurz die Sicht versperren musste. Ein Mann kommentierte mein Missgeschick mit einem lauten, genervten Stöhnen, das ich ignorierte.

Die Freundin, die neben mir saß, erkundigte sich, ob es mir denn gut ging oder ob ich etwas brauchte. Ich klärte sie kurz auf, dass ich erneut Blasenprobleme hätte, aber dass sie sich keine Sorgen machen müsse, da ich das schließlich schon gewöhnt sei und alles im Griff hätte. Doch ich hatte gar nichts im Griff.

Meine abenteuerlichen Toilettengänge wiederholten sich unzählige Male, und die genervten Blicke der anderen Kinobesucher wurden immer stechender. Eine Frau hinter uns konnte sich nicht zurückhalten und rief mir zu:

„Bleib doch gleich draußen, wenn’s dir dort so gut gefällt!“

Als ich zum sechsten Mal zur Toilette eilte, hielt mich die Reinigungsdame vor dem Toiletteneingang auf und fragte besorgt, ob sie mir denn irgendwie helfen könne. Ich verneinte und bedankte mich hastig, doch sie ließ nicht locker. Eigentlich wollte ich erneut ihre Hilfe ablehnen, doch plötzlich sprudelte alles aus mir heraus.

Ich berichtete ihr von meinem jahrelangen Blasenleiden und wie sehr ich mich auf diesen Abend gefreut hatte, der nun von einer peinlichen Panne zur nächsten führte. Sie hörte mir aufmerksam zu, nickte verständnisvoll und antwortete schließlich mit gesenkter Stimme: „Ich glaube, ich kann Ihnen bei Ihrem Problem helfen.“

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Sie erzählte mir daraufhin von ihrer Tochter, die ebenfalls jahrelang an Blasenentzündungen gelitten hatte. Durch einen Podcast hatte sie zufällig von einem neuen, wohl recht erfolgreichen Ansatz gehört. Dabei war die Rede vom sogenannten Vaginalmikrobiom – also der Bakteriengemeinschaft in der Vagina, wie ich später herausfand –, das eine maßgebliche Rolle bei chronischer Blasenentzündung spielt.

Sie erwähnte, dass das Mikrobiom von Personen mit wiederkehrender Blasenentzündung wohl andere Bakterien aufweist. Ihre Tochter nehme daher jetzt seit einiger Zeit ein Präparat zu sich, das die Bakterienlandschaft unterstützen sollte. Sie konnte sich zwar nicht mehr an dessen Namen erinnern, bot mir aber an, mir die Information später zukommen zu lassen.

Mein erster Gedanke war: Ist da wirklich etwas dran? Sollte eine veränderte Bakteriengemeinschaft schuld an meinem leidigen Blasenproblem sein?

Für mich war klar: Ich musste mich erst einmal selbst über diesen vermeintlich vielversprechenden Forschungsansatz informieren. Ich bedankte mich herzlich bei ihr und gab ihr noch meine Nummer.

Zurück im Kinosaal war der Film bald vorbei. Zerknirscht verabschiedete ich mich von meinen Freunden und fuhr nach Hause. Dort nahm ich sofort eine entzündungshemmende Tablette. Doch ich hatte genug davon – ich wollte mich nicht schon wieder einem Marathon aus Tabletten und Behandlungen unterziehen!

So beschloss ich, diesem neuen Forschungsansatz, von dem mir die Frau im Kino erzählt hatte, auf den Grund zu gehen. Mit einer großen Tasse Blasentee setzte ich mich noch am selben Abend vor meinen Computer. Was ich dann herausfand, brachte mich ins Staunen …

Von Blasenentzündung zu Bakterien: Meine Reise in die Welt des Vaginalmikrobioms

Bevor ich tiefer in die Materie eintauchte, recherchierte ich erst einmal allgemein zum Begriff Vaginalmikrobiom. Dabei stellte ich schnell fest, dass der Begriff Mikrobiom meist mit dem Darm assoziiert wird. Dieses umfasst die Gesamtheit aller lebenden Organismen, überwiegend Bakterien, die in unserem Darm, auf der Haut, den Schleimhäuten und eben auch im Intimbereich beheimatet sind.

Ähnlich wie eine Wildblumenwiese, auf der sich verschiedene Pflanzen, Kräuter, Insekten und Tiere tummeln, ist das Mikrobiom jedes Menschen eine einzigartige Mischung aus Bakterien, die in einem empfindlichen Gleichgewichtszustand zueinander stehen. Dieses harmonische Zusammenspiel unterliegt während unseres Lebens in einem gewissen Rahmen natürlichen Schwankungen. Wie die Blumenwiese im Wandel der Jahreszeiten durchläuft auch das Mikrobiom ständig Veränderungen.

Anhaltend negative Einflüsse können dieses Ökosystem jedoch aus der Bahn werfen: Dies äußert sich insbesondere in einer reduzierten Vielfalt und Vielzahl der Bakterien – Experten sprechen von einer sogenannten Dysbiose. Unkraut nimmt quasi überhand und drängt andere Pflanzenarten zurück.

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Ich recherchierte weiter und wühlte mich durch unzählige Studien und hochwissenschaftliche Fachbegriffe. Ich erspare Ihnen die Details und komme gleich zum Punkt:

Wissenschaftler stellten sich die Frage, ob diese Bakterienlandschaft eventuell der Grund sein könnte, warum Millionen von Frauen immer wieder Blasenentzündungen bekommen, während andere nie betroffen sind. Und wie es aussieht, gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zum Vaginalmikrobiom – die Frau vor der Kinotoilette hatte also recht!

Zahlreiche Studien konnten belegen, dass gewisse Bakterien eine entscheidende Rolle dabei spielen, Blasenentzündungen zu verhindern, indem sie das Eindringen schädlicher Keime wie Escherichia coli blockieren bzw. sie in ihrem Wachstum hemmen. Forscher wie Takanori Sekito und Koichiro Wada von der Okayama-Universität in Japan verglichen dafür das vaginale Mikrobiom gesunder Frauen mit dem von Frauen mit wiederkehrender Blasenentzündung.

Das Ergebnis war faszinierend: Bei gesunden Frauen dominierten Laktobazillen (Milchsäurebakterien) das Vaginalmikrobiom, oft machten sie über 90 Prozent aus. Die Art der Laktobazillen variierte (z. B. Lactobacillus crispatus oder Lactobacillus gasseri), aber es waren immer Laktobazillen. Hingegen waren bei Frauen mit wiederkehrender Blasenentzündung deutlich weniger Laktobazillen vorhanden oder sie fehlten sogar völlig!

Stattdessen enthielt ihr Mikrobiom eine hohe Anzahl an Enterobacteriaceae. Diese Bakterien können, wie ich nachlas, unter anderem die Entstehung von Harnwegsinfektionen begünstigen! Und, noch faszinierender: Selbst bei Frauen, die zuvor keine Blasenentzündungen hatten, führte eine Veränderung der vaginalen Bakterienlandschaft durch die Vermehrung von Enterobacteriaceae häufig zum ersten Auftreten einer Blasenentzündung!

Forscherinnen aus den USA kamen zu einem ähnlichen Ergebnis: Patricia L. Hudson (Massachusetts General Hospital) und Caroline Mitchel (Harvard-Universität) fanden heraus, dass der Erhalt eines sauren – und somit gesunden – Milieus in der Scheide einen wesentlichen Beitrag gegen wiederkehrende Blasenentzündungen leisten kann. Und dieses gesunde, saure Milieu wird vor allem durch Laktobazillenstämme, insbesondere Lactobacillus gasseri, aufrechterhalten.

Ich war so vertieft in diese faszinierende Welt, dass ich für einen Moment sogar meine drückende Blase vergessen hatte! Ich nahm einen großen Schluck Brennnesseltee und tauchte weiter in die Forschung ein.

Das vaginale Mikrobiom scheint also offenbar eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von wiederkehrender Blasenentzündung zu spielen.

Im Zuge dieser Forschung wurde auch der Zusammenhang von Blasenentzündung und Antibiotika aufgegriffen. Weshalb mir meine Ärzte von einer regelmäßigen Antibiotikatherapie abrieten, hatte ich bereits kurz erwähnt: die Gefahr, Antibiotikaresistenzen zu entwickeln.

Doch es schien noch einen weiteren Grund zu geben: Antibiotika töten nicht nur die schädlichen Bakterien wie z. B. Escherichia coli ab, sondern auch die guten Bakterien wie die Laktobazillen in der Vaginalflora. Die Folge: Ein Kahlschlag in der Bakterienlandschaft, was die Widerstandskraft des vaginalen Mikrobioms gegen neu eindringende Keime schwächt und diesen ermöglicht, sich leichter anzusiedeln und eine erneute Infektion hervorzurufen.

Noch schlimmer: Wie ein Team um John R. Brannon von der Universität Nashville in Tennessee herausfand, haben schädliche Bakterien wie Escherichia coli eine besonders unangenehme Eigenschaft entwickelt. Sie dringen in die Zellen des vaginalen Epithels ein und können dort eine Antibiotikatherapie überdauern.

Wenn die Antibiotika dann abgesetzt werden, stoßen diese gefährlichen Bakterien auf eine zerstörte Vaginalflora und können sich fast ungehindert vermehren – der perfekte Nährboden für eine erneute Blasenentzündung!

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War das also wirklich bei mir das Problem?

Ich fragte mich im nächsten Schritt, was denn der Lösungsansatz sei, wenn eine bereits geschwächte Vaginalflora durch Antibiotika nur noch verschlimmert wird? Ich googelte lange nach einer Antwort und stieß auf sogenannte „Probiotika“. Diese würden durch spezielle Bakterienkulturen Abhilfe gegen „schlechte“ Bakterien schaffen.

Doch schon bald schwirrte mir der Kopf. Die Materie war neu und komplex für mich, und außerdem gab es auf dem Markt Probiotika wie Sand am Meer. Worauf sollte man denn am besten achten?

Ich beschloss, erstmal schlafen zu gehen. Ich hatte das Gefühl, bei meinem Problem nicht wirklich weitergekommen zu sein, was mir meine brennende Blase auf schmerzhafte Weise bestätigte.

Der Anruf: Von der Kinotoilette zu Kijimea FloraCare

Am nächsten Tag beim Frühstück vibrierte mein Handy. Hatte mir denn etwa endlich die Frau von der Kinotoilette geschrieben? Leider Fehlanzeige. Es war eine meiner Freundinnen, die im Kino dabei war, um zu fragen, wie es mir geht. Ich antwortete ihr und setzte mich daraufhin wieder an den Laptop. Wenn mir die Kinofrau schon nicht schrieb, musste ich eben selbst nach Alternativen suchen.

Doch nach circa einer Stunde läutete mein Handy – tatsächlich rief mich die Dame aus dem Kino an! Sie erkundigte sich netterweise nach meinem (nach wie vor unveränderten) Gesundheitszustand und erzählte mir schließlich von dem Gespräch mit ihrer Tochter.

Das Präparat, das sie seit einigen Monaten nimmt, heißt Kijimea FloraCare, und sie hat nochmals betont, dass sie seitdem einen deutlichen Unterschied verspürt.

Ich dankte ihr für ihre Hilfsbereitschaft und versicherte ihr, mich nach diesem Produkt zu erkundigen. Der Name „Kijimea“ sagte mir etwas, konnte es aber noch nicht so richtig zuordnen. Als ich ihn in die Internetsuche eingab, fiel es mir ein: Ich kannte die Marke aus der Werbung – allerdings im Zusammenhang mit Reizdarm, was mir in meiner derzeitigen Situation wohl kaum helfen würde.

Daraufhin suchte ich gezielt nach Kijimea FloraCare und stieß in diesem Zusammenhang auf eine anscheinend revolutionäre Entdeckung von deutschen Wissenschaftlern. Diese forschten auf Basis der bisherigen Studien nach einer langfristigen Lösung und einer ganzheitlichen Förderung des vaginalen Mikrobioms. Dabei kristallisierten sich drei wichtige Faktoren für ein entsprechendes Präparat heraus:

1

Es kommt auf die gezielte Förderung der Vielfalt des vaginalen Mikrobioms durch die richtigen Laktobazillenstämme an.

2

Es kommt auf eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Laktobazillenstämmen an, um schädlichen Keimen den Nährboden zu entziehen.

3

Die Stärkung der Vaginalschleimhaut ist entscheidend, da sie den Nährboden für die erfolgreich Ansiedelung der „guten“ Bakterien bildet.

Das Ziel der Forschergruppe war es, diese drei Aspekte zu kombinieren. Das Ergebnis: Kijimea FloraCare.

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Dieses Präparat bildet das natürliche Vaginalmikrobiom in seiner Vielfalt nach, indem es 33 verschiedene Laktobazillen-Stämme zuführt. Dazu gehört zum Beispiel Lactobazillus crispatus oder Lactobazillus gasseri, die auch in den von mir genannten Studien mehrfach erwähnt wurden.

Kijimea FloraCare ist außerdem sehr hoch dosiert: Jede Kapsel enthält 10 Milliarden dieser nützlichen Bakterien, was wohl einem Fünftel der täglichen Bakterienmenge im Vaginalsekret einer gesunden Frau entspricht. Zusätzlich enthält das Präparat die Vitamine B3, B7 und B2, die helfen sollen, die Vaginalschleimhaut zu erhalten und ein optimales Umfeld für die Laktobazillen zu schaffen.

Das klang doch eigentlich ganz plausibel. Und was konnte ich schon verlieren, außer das Problem mit meiner regelmäßig brennenden Blase? Und so bestellte ich noch am selben Tag die 84er-Packung Kijimea FloraCare.

Auch Verbraucherinnen wissen die sorgfältige Zusammenstellung und die hohen Qualitätsstandards, die das Unternehmen an seine Produkte stellt, zu schätzen. So lassen sich zahlreiche begeisterte Online-Rezensionen finden:

Martina M.

„Ein sehr gutes Produkt. Mir geht es schon nach der ersten Packung sehr viel besser. Bin sehr zufrieden.“

Hannah L.

„Ich bin mehr als zufrieden mit dem Produkt und habe bereits nach einer kurzen Einnahmezeit von 14 Tagen das Gefühl, dass die Tabletten wirken und sich meine Beschwerden verbessert haben. Ich habe zuvor ähnliche Produkte eingenommen und eigentlich keine Wirkung feststellen können so dass ich für das Produkt von Kijimea eine absolute Kaufempfehlung aussprechen kann.“

Andrea W.

„Sehr gutes Produkt! Leichte Einnahme, da kleine Kapselgröße. Viele unterschiedliche Bakterienstämme in großer Menge enthalten. Wesentlich mehr, als in anderen probiotischen Produkten für die Vaginal Flora. Die zum Teil auch teurer waren. Ich hoffe ich erziele den gewünschten Erfolg, meine aus dem Gleichgewicht geratene Flora wieder in die Balance zu bringen.“

Wie ein zufälliger Tipp mein Leben veränderte: Meine Erfahrung mit Kijimea FloraCare

Pünktlich nach drei Tagen kam das Paket bei mir an und ich startete sofort mit der ersten Kapsel.

Die Einnahme folgt einem einfachen Prinzip: Einmal täglich soll eine Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Ich eignete mir diesen Rhythmus direkt zum Frühstück an, um direkt mit einem beruhigten Gefühl in den Tag zu starten. Zuerst war ich etwas skeptisch, doch als sich auch nach 6 Wochen noch kein Anzeichen einer erneuten Infektion zeigte, wuchs mein Optimismus, und ich bestellte eine weitere Packung – und die blasenentzündungsfreie Zeit verlängerte sich mehr und mehr!

Nun ist ein halbes Jahr vergangen und ja, was soll ich sagen?

Ich konnte den restlichen Sommer endlich wieder genießen! Ich konnte es kaum fassen. Nach all den Jahren, in denen meine Blasenprobleme mein Leben dominiert hatten, konnte ich meinem Arbeitsalltag wieder in Ruhe nachgehen und auch bei Ausflügen dabei sein – kurzum: Ich konnte mich nach langer Zeit endlich wieder auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren!

Im Nachhinein betrachtet hatte dieser beschämende Abend im Kino wirklich etwas Positives bewirkt. Ich bin so froh, mich mit der Dame vor der Kinotoilette unterhalten und von diesem Produkt erfahren zu haben. Ohne diesen Schlüsselmoment wäre ich bestimmt mit meiner Suche nach geeigneten Ansätzen weiterhin im Dunkeln getappt oder hätte meine Suche ganz aufgegeben.

Anscheinend geht es vielen Menschen genauso wie mir, denn zeitweise war Kijimea FloraCare ausverkauft. Der Hersteller hatte wohl sogar die Abgabemenge auf maximal 3 Packungen beschränkt, damit das Produkt nicht sofort wieder ausverkauft ist, aktuell ist es jedoch normal verfügbar.

Deshalb bestelle ich inzwischen am liebsten beim Hersteller selbst, da die Verfügbarkeit dort am besten ist. Ich war überrascht, dass Kunden dort innerhalb von 30 Tagen von einer Geld-zurück-Garantie profitieren. Das Unternehmen scheint von der Qualität seiner Produkte also sehr überzeugt zu sein. Sogar der Versand ist ab 25 Euro Einkaufswert gratis!

Da es mir persönlich besonders wichtig ist, war ich auch sehr froh zu lesen, dass alle Kijimea-Produkte ohne den Einsatz von Gentechnik in Deutschland hergestellt werden und tierversuchsfrei sind.

Ich hoffe, Sie mit meiner Geschichte erreicht und bewegt zu haben, damit auch Sie wieder ein unbeschwertes Leben führen können, in dem Sie die Zügel in der Hand haben und nicht Ihre Blasenentzündung!

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Beste Grüße,

Sandra
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Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.