So ist der Krankenstand für das Jahr 2024 mit fast 6 Prozent weiterhin auf Rekordkurs. Im ersten Halbjahr lag dieser Wert sogar bei fast 7 Prozent der gesetzlich Versicherten.1 Das ist noch einmal ein deutlicher Anstieg gegenüber den beiden Vorjahren. Und das, obwohl 2022 sogar noch von der Corona-Pandemie geprägt war!

Doch woran liegt es, dass wir so anfällig für Erkältung, Grippe & Co. geworden sind? In den letzten Jahren sind Forscher weltweit auf eine Verbindung zwischen dem Immunsystem und dem Darm und seinen bakteriellen Bewohnern aufmerksam geworden. Vor diesem Hintergrund finden sogenannte Probiotika reißenden Absatz. Doch was steckt hinter diesen Präparaten und wie sollen sie Einfluss auf unsere Immunkraft nehmen? Unsere Redaktion hat die beliebtesten Produkte auf Herz und Nieren geprüft und kam dabei zu einem eindeutigen Ergebnis.

Zusammenfassung

  • Weltweit leiden Millionen Menschen unter einem geschwächten Immunsystem. Die Ursachen waren jedoch lange unklar.
  • Inzwischen sind sich Wissenschaftler weltweit einig: Der Darm und die in ihm lebenden Bakterien haben großen Einfluss auf den ganzen Körper.
  • Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
  • Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.

Was die Bakterien im Darm überhaupt mit dem Immunsystem zu tun haben

Der Ursprung dieser bahnbrechenden Erkenntnis liegt bereits über hundert Jahre zurück: Schon Anfang des 20. Jahrhunderts fiel dem russischen Forscher und Lebensmittel-Chemiker Ilja I. Metschnikow – einem Schüler von Louis Pasteur – auf, dass viele Menschen aus dem Kaukasus und bestimmten Regionen Bulgariens eine sehr hohe Lebenserwartung hatten.

Er setzte diese Beobachtung mit dem ausgiebigen Verzehr von angesäuerten, vergorenen Milchprodukten in Verbindung. Sein Schluss: Die Aufnahme von Milchsäurebakterienkulturen erhöht die Zahl von Laktobazillen im Darm und fördert dadurch die Gesundheit. Im Jahr 1908 erhielt Metschnikow für seine Forschungsarbeiten schließlich den Nobelpreis für Medizin und Physiologie.

Und doch sollte es noch viele Jahrzehnte dauern und einen zweiten Nobelpreis benötigen, um der Menschheit diese Erkenntnisse zugänglich und nutzbar zu machen.

Der nächste große Schritt erfolgte dabei Anfang des aktuellen Jahrhunderts, genauer gesagt im Jahr 2001. In diesem Jahr prägte Professor Joshua Lederberg, für seine Pionierarbeit im Bereich der Bakterienforschung ebenfalls mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, einen Begriff, der ein Schlüsselwort für die medizinische Forschung des 21. Jahrhunderts werden sollte: das Wort „Mikrobiom“.2

Cc4863 Immune System Rooted In The Gut 3d Rendered Translucent 0d3186c0 292a 4ad4 97f6 Bcfd302baf54

Unter diesem einprägsamen Begriff verstand er die riesige Gemeinschaft der Bakterien in unserem Darm. Diese Bakterien waren auch nach der Entdeckung durch Ilja I. Metschnikow bis dato als Quelle von Gesundheit oder Beschwerden weitgehend ignoriert worden – was Lederberg unbedingt ändern wollte.

Doch welche weitreichenden Auswirkungen seine Forschung für die Gesundheit von Millionen Menschen haben würde, ahnte er wohl selbst noch nicht.

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

Unterstützung des Immunsystems

Vermeidung von Allergien

Metabolism Circle

Regulierung des Stoffwechsels

Erhalt der mentalen Gesundheit

Skin Problems

Förderung der Hautgesundheit

Vitamine

Aufnahme von Vitaminen

Vitalität im Alter

und viele weitere

Wie 20 Jahre intensiver Forschung dem Mikrobiom zum Ruhm verhalfen

Zwar forschten einzelne Wissenschaftler auch vorher zu dem Thema und versuchten, die Bedeutung der Darmbakterien für verschiedene Aspekte des Lebens zu beleuchten. Doch ab den 2000er-Jahren stieg das Interesse der Forscher rapide.

Nicht zuletzt, weil es durch die sinkenden Kosten für die Ganzgenomsequenzierung (Aufschlüsselung des Erbgutes) möglich wurde, Organismen aus Proben zu identifizieren, ohne sie kultivieren zu müssen – was eine ganzheitliche Betrachtungsweise überhaupt erst ermöglichte.

In der Folge entstanden große Mikrobiomprojekte, welche die Bakterien erforschten, die unseren Darm besiedeln – wie das „Human Microbiome Project“ (ab 2007) oder das „American Gut Project“ (ab 2012).

Heutzutage werden pro Jahr über 20.000 wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema veröffentlicht. Was diese Studien entschlüsseln, ist in der Tat revolutionär!

Die Bakterien in unserem Darm beeinflussen nicht nur den Darm selbst, sondern unseren ganzen Körper!

Forscher entdeckten Verbindungen zu anderen Organen, zum Gehirn – und insbesondere zu unserem Immunsystem!

Wie spezifische Mikrokulturen einen signifikanten Effekt auf unsere Immunabwehr nehmen können

Nur wenige Jahre nach Prof. Lederbergs Benennung des Mikrobioms machte eine Forschergruppe um Prof. Giuseppe Vighi und Prof. Francesco Marcucci von der Universität Perugia eine fast unglaubliche Entdeckung, die den Blick der Forscher auf die körpereigene Immunabwehr revolutionierte: Ungefähr 70% des gesamten menschlichen Immunsystems sowie fast 80% der Plasmazellen, die für die Produktion von Antikörpern verantwortlich sind, liegen im Darm.3

Die nächste Frage lag daraufhin natürlich auf der Hand: Wenn ein Großteil des Immunsystems im Darm liegt, welche Rolle spielt dann das Mikrobiom?

Die Antwort gewannen Forscher im nächsten Schritt: So zeigten Forscher wie Hsin-Jung und Eric Wu von der University of Arizona, dass es ein enges Zusammenspiel zwischen dem Darmmikrobiom und dem Immunsystem gibt.

Cc4863 Three Dimensional Human Silhouette Protecting Itself Wit 3acc70df B20b 4156 84fb 2219f6997

Um das nachzuweisen, führten sie eine Studie mit dem Immunsystem von besonderen Mäusen durch, nämlich so genannten „germ-free“ (GF) Mäusen. Das sind spezielle Mäuse, die über kein Mikrobiom verfügen.

Die Forscher fanden heraus, dass die Steuerung des Immunsystems bei diesen Mäusen gegenüber ihren Artgenossen, die ein Mikrobiom haben, deutlich verschlechtert ist. Darüber hinaus verfügten die Mäuse ohne Mikrobiom auch über eine geringere Anzahl spezifischer Immun-Killerzellen, die Krankheitserreger angreifen können.4

Mit anderen Worten: Sowohl die Steuerung der Immunabwehr als auch ihre „Waffen“ sind ohne Mikrobiom deutlich geschwächt.

Dass zu wenige nützliche Bakterien im Darm ein echtes Problem für das Immunsystem darstellen können, untermauern übrigens auch neueste Forschungsergebnisse zum Thema Covid-19, z. B. von Prof. Ikram Hussain und Prof. Gabriel Liu Chan Cher aus Singapur5 sowie von Prof. Rituparna De und Shanta Dutta aus Kolkata (Indien).6

Diese legen nahe, dass Patienten mit zu wenig „nützlichen“ Bakterien im Darm auch deutlich anfälliger für schwere Verläufe von Covid-19 sind. Doch wie könnte man die Erkenntnis, dass ein gesundes Darmmikrobiom für die Immunabwehr entscheidend ist, nutzen?  

Die geniale Idee dazu hatte ein Forscherteam um Sangman Kim und Jennifer DeFazio von der University of Chicago: Um zu sehen, ob die gezielte Zuführung spezifischer Mikrokulturenstämme der Fähigkeit zur Abwehr von schädlichen Erregern dienen könnte, führten sie einen Versuch mit Mäusen mit einem geschwächten Immunsystem durch.

Sie teilten ihre Mäuse im Experiment in zwei Gruppen auf. Dabei waren beide Mäusegruppen bestimmten Erregern ausgesetzt, die bei Menschen oft eine tödliche Blutvergiftung hervorrufen. Einer Gruppe der Mäuse führten die Forscher jedoch spezifische Mikrokulturen einer gesunden Maus zu, welche in Verbindung mit einem starken Immunsystem gebracht wurden.

Bei der anderen Mäusegruppe taten sie das nicht. Das dramatische Ergebnis: Bei der Mäusegruppe, die die spezifischen Mikrokulturen der gesunden Maus erhalten hatte, überlebten ca. 90% der Mäuse, während bei der anderen Gruppe nur ungefähr 20% die Infektion überlebten.7

Mit diesem beeindruckenden Nachweis zeigten sie, dass die gezielte Zuführung spezifischer Mikrokulturen in unserem Darm das Immunsystem signifikant stärken kann.

Doch sind diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar?

Um das herauszufinden, führte das Team rund um Lara Lehtoranta eine umfangreiche systematische Analyse von über 20 internationalen Studien durch, um festzuhalten, ob und inwieweit sich die Verabreichung von Mikrokulturen positiv auf die Dauer von respiratorischen Infektionskrankheiten bei Kindern, Erwachsenen und Senioren auswirken kann.

Das äußerst vielversprechende übergreifende Ergebnis ließ aufhorchen: Wie sich herausstellte, kann die Verabreichung spezifischer Laktobazillen- und Bifidobakterienstämme durchaus dazu beitragen, die Dauer von Erkrankungen der Atemwege zu reduzieren, unter denen Erkältete vorwiegend leiden. Gleichzeitig zeichnete sich in den Studien auch ab, dass bereits das Risiko einer Infektion durch die Stärkung des Mikrobioms mittels dieser Bakterien minimiert werden kann.8

Cc4863 Photo Of A Scientist In A Modenr Laboratory Observing A 9a3567ac E068 4aba Aca5 7dcb99e7c666

Worauf bei „Probiotika“ zu achten ist

Angefacht durch die überwältigende Studienlage hat sich daher ein regelrechter Hype um sogenannte Probiotika gebildet. Die Grundidee: Spezifische Darmbakterien sollen gezielt zugeführt werden, dadurch das Darmmikrobiom wieder ins Gleichgewicht kommen und der Darm in der Erfüllung seiner Rolle im Gefüge des Immunsystems optimal unterstützt werden.

Das klingt im ersten Moment sehr einleuchtend – aber kann das wirklich funktionieren?

Inzwischen finden sich auf dem Markt zahlreiche Produkte mit lebenden Bakterien, die diese Erkenntnisse aufgreifen. Weitläufig unbekannt ist allerdings, dass es gewaltige Unterschiede zwischen den angebotenen Präparaten gibt. Keines ist wie das andere. Da das Mikrobiom allerdings ein sehr komplexes Gefüge ist, sollten Mikrokulturenpräparate ganz speziellen Anforderungen gerecht werden. Daher haben wir die beliebtesten Präparate auf fünf essenzielle Kriterien hin untersucht.

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.

Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

Capsule,pills,medicine,in,silver,aluminium,blister,pack,on,white

Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Anzeige

Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
96
Dosierung
80
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt auf Grund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95/100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
40
Dosierung
40
Darmschleimhaut
80
Verpackung
15
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, das den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 55 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als Diversität zu wünschen übrig.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
36
Anzahl an Stämmen
20
Dosierung
80
Darmschleimhaut
0
Verpackung
33
GMP-zertifiziert
30

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im Mittelfeld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 36 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 3. Platz.

Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
34
Anzahl an Stämmen
52
Dosierung
80
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine Vertrauen-schaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt, die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 4.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 34 Punkte und damit den 4. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Supermikroben

Fairment Tp
Gesamtwertung
22
Anzahl an Stämmen
5
Dosierung
40
Darmschleimhaut
0
Verpackung
66
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem letzten Platz. Auch die Dosierung ist mit lediglich 10 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zusätzliche Stoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut sind nicht enthalten, jedoch wurde mit Akazienfasern ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden in einem hochwertig wirkenden Glas mit farbenfrohem Etikett geliefert. Das ist zwar nachhaltig, doch wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister auf Grund des besseren Schutzes vorzuziehen.

Der Hersteller macht keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Fairment Tp

Das Schlusslicht in unserem Test bilden die „Supermikroben“ – sie erreichten gerade einmal 22 Punkte. Das liegt vor allem an einer zu geringen Stammdiversität und der fehlenden GMP-Zertifizierung.

Fazit

Der Darm steht aktuell im Fokus medizinischer Forschung – wir meinen, zu Recht! Bereits jetzt lässt sich der große Einfluss dieses Organs und seiner bakteriellen Bewohner auf das Immunsystem erkennen. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass der heutzutage verbreitete stressige Lebensstil unser Darmmikrobiom negativ beeinflussen kann.

Mikrokulturenpräparate können dann in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung sein. Jedoch zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen.

Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.

Testsieger bestellen

Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1Kijimea K53 Advance

Wissenschaftliche Quellen

1BMG (2024): Monatlicher Krankenstand der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland nach Krankenkasse von Juli 2023 bis Juli 2024. Statista. Statista GmbH. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/217989/umfrage/krankenstand-bei-pflichtmitgliedern-der-gkv/ (zuletzt abgerufen am 03.09.2024).

2Lederberg J, McCray A. Ome sweet 'omics: -- A genealogical treasury of words. The Scientist. 2001;15:8. https://www.the-scientist.com/commentary/ome-sweet-omics---a-genealogical-treasury-of-words-54889

3Vighi G, Marcucci F, et al. (2008). Allergy and the gastrointestinal system. Clin Exp Immunol. 2008 Sep;153 Suppl 1(Suppl 1):3-6. doi: 10.1111/j.1365-2249.2008.03713.x.

4Wu H J, & Wu E (2012). The role of gut microbiota in immune homeostasis and autoimmunity. Gut microbes3(1), 4–14. https://doi.org/10.4161/gmic.19320

5Hussain I, Cher G, Abid M A & Abid M B (2021). Role of Gut Microbiome in COVID-19: An Insight Into Pathogenesis and Therapeutic Potential. Frontiers in immunology12, 765965. https://doi.org/10.3389/fimmu.2021.765965

6De R, Dutta S. (2022). Role of the Microbiome in the Pathogenesis of COVID-19. Front Cell Infect Microbiol. 2022 Mar 31;12:736397. doi: 10.3389/fcimb.2022.736397.

7Kim S M, DeFazio J R, et al. (2020). Fecal microbiota transplant rescues mice from human pathogen mediated sepsis by restoring systemic immunity. Nature communications11(1), 2354. https://doi.org/10.1038/s41467-020-15545-w

8 Lehtoranta L, Pitkäranta A, Korpela R. Probiotics in respiratory virus infections. Eur J Clin Microbiol Infect Dis. 2014 Aug;33(8):1289-302. doi: 10.1007/s10096-014-2086-y.

9Aljewicz M, Siemianowska E, Cichosz G, Tońska E. The effect of probiotics (Lactobacillus rhamnosus HN001, Lactobacillus paracasei LPC-37, and Lactobacillus acidophilus NCFM) on the availability of minerals from Dutch-type cheese. J Dairy Sci. 2014;97(8):4824-31, doi: 10.3389/fgene.2015.00148.

Wiertsema S P, van Bergenhenegouwen J, et al. (2021). The Interplay between the Gut Microbiome and the Immune System in the Context of Infectious Diseases throughout Life and the Role of Nutrition in Optimizing Treatment Strategies. Nutrients13(3), 886. https://doi.org/10.3390/nu13030886

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre regelmäßige medizinische Versorgung ändern. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Abbildungen von Betroffenen sind nachempfunden und deren Namen geändert.