Eine Studie aus dem Jahr 2021 zeigt, dass allein in Deutschland etwa 31 Millionen Menschen über 14 Jahren gerne Gewicht verlieren möchten – also mehr als ein Drittel! Gleichzeitig gehen Wissenschaftler aber davon aus, dass nur etwa 20 % aller Diäten langfristig erfolgreich sind.

Den Grund vermutet man in den vielen Einschränkungen: Ob FDH, LowCarb, LowFat, Dukan oder Intervallfasten – sie alle sind meist mit einem enormen Einschnitt in die eigenen Essgewohnheiten verbunden. Während dieser in der anfänglichen „Motivationsphase“ noch hingenommen wird, haben viele es irgendwann satt, beim gemeinsamen Eisessen zu einem Apfel zu greifen oder sich beim Familien-Grillabend mit dem Salatbuffet begnügen zu müssen.

Das Resultat: Auch wenn sich die Waage anfangs geradezu begeistert von den Bemühungen gezeigt hat, so bewegt sie sich plötzlich in die andere Richtung – oft sogar weiter als je zuvor!

Entsprechend groß war die Resonanz, als die sogenannte Abnehmspritze plötzlich in den Fokus der Öffentlichkeit geriet. Sie verspricht Gewichtsverluste von bis zu 15 % des Ausgangsgewichts, ganz ohne komplizierte Ernährungspläne, ausufernde Sporteinheiten oder ähnlichem.

Zusammenfassung

  • Weltweit leiden Millionen Menschen unter Gewichtsproblemen. Die Ursachen waren jedoch lange unklar.
  • Inzwischen sind sich Wissenschaftler weltweit einig: Der Darm und die in ihm lebenden Bakterien haben großen Einfluss auf den ganzen Körper.
  • Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
  • Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.

Wer sich online auf die Suche macht, findet mittlerweile zahlreiche Erfahrungsberichte ehemaliger bzw. aktueller Nutzer. Auffällig dabei: Neben Abnehm-Erfolgen berichten viele auch von unangenehmen Nebenwirkungen, insbesondere Durchfall sowie Verstopfung scheinen bei Anwendern ein Dauerthema zu sein. Kein Wunder also, dass sich zwischen begeisterten Stimmen immer wieder auch Berichte von Menschen finden lassen, die das „Projekt Abnehmspritze“ vorzeitig abbrechen mussten.

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Ist also doch nicht alles Gold, was glänzt? Müssen Abnehmwillige entweder zu althergebrachten Diäten zurückkehren, aufgeben oder die Zähne zusammenbeißen und mit den unangenehmen Nebenwirkungen leben, in der Hoffnung, dass diese sich irgendwann legen? Oder gibt es vielleicht einen Weg, diesen Nebenwirkungen entgegenzusteuern?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, müssen wir zuerst einmal genauer betrachten, was diese Präparate in unserem Körper eigentlich genau bewirken.

Diätspritze – das passiert im Körper

Bei den sogenannten Abnehmspritzen handelt es sich um Präparate verschiedener Hersteller; sie basieren auf einem Wirkstoff, der bisher hauptsächlich für die Behandlung von Diabetes eingesetzt wurde. Dieser imitiert sozusagen das Hormon GLP-1, welches beim Essen freigesetzt wird. Es erfüllt die wichtige Aufgabe, die Ausschüttung von Insulin anzuregen, die bei Diabetikern eingeschränkt ist.

Doch neben dieser für Diabetiker so entscheidenden Wirkung hat der Wirkstoff noch zwei weitere Effekte: Zum einen sorgt er dafür, dass das Gehirn schneller ein Gefühl von Sättigung signalisiert; mit dem Resultat, dass weniger gegessen wird.

Zum anderen verlangsamt der Stoff die Entleerung des Magens, wodurch das früher einsetzende Sättigungsgefühl auch noch länger anhält. Zusätzlich gelangen so die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe auch noch zeitversetzt ins Blut. Das ist vor allem bei stark zucker- bzw. traubenzuckerhaltigen Lebensmitteln relevant, denn nach ihrem Verzehr steigt der Blutzucker normalerweise sprunghaft an, was uns einen kurzen Energiekick verpasst.

Gleichzeitig bewirkt der hohe Blutzucker aber eine schnelle und starke Ausschüttung von Insulin, das diesen nun ebenso schnell wieder abbaut. Die Folge: ein Energietief, oft verbunden mit Heißhungerattacken. Gelangen die Nährstoffe dagegen erst nach und nach ins Blut, steigt auch der Insulinspiegel entsprechend langsamer – Peaks, und damit Heißhungerattacken, werden vermieden.

Genau auf dieser Kombination beruht der Erfolg der besagten Präparate im Bereich Gewichtsmanagement: Kurz und knapp werden wir schneller satt, bleiben es anschließend länger und reduzieren lästige Heißhungerattacken.

So weit so gut, doch ist es nur allzu natürlich, dass ein so massiver Eingriff nicht spurlos am Verdauungsvorgang vorübergeht – entsprechend bestätigen sich die von Nutzern geschilderten Probleme auch in der Wissenschaft: So schilderten in einer 2021 veröffentlichten Studie knapp 30 Prozent der Teilnehmer Durchfall, etwa 25 Prozent litten dagegen an Verstopfung.1

Was aber ist denn nun die Ursache für diese Beschwerden – und was lässt sich dagegen tun?

Zuerst die schlechte Nachricht: Welche Mechanismen genau zu diesen unerwünschten Nebenwirkungen führen, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Jedoch geht man aktuell davon aus, dass die erwähnte Verlangsamung der Verdauungsvorgänge das Grundproblem darstellt. Denn was mit dem Nahrungsbrei passiert, wenn dieser zu lange „steht“, kann sich jeder, der schon einmal eine Dose mit einer vorbereiteten Mahlzeit an einer warmen Stelle (im Körperinneren herrscht eine Temperatur von etwa 37°C) vergessen hat, nur allzu deutlich vorstellen: Er verfault.

Die Bakterien in unserem Darm beeinflussen nicht nur den Darm selbst, sondern unseren ganzen Körper. Forscher entdeckten Verbindungen zu unserem Immunsystem, zu anderen Organen, zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit, ja sogar zu Übergewicht, Hauterkrankungen und Allergien.

Dr. Gschwender

Schuld an diesem Vorgang sind schlechte Bakterien, auch Fäulnisbakterien genannt. Unterstützt wird diese These auch von zahlreichen Berichten, in denen Nutzer über übelriechendes Aufstoßen klagen – schließlich müssen die Gase, die dabei entstehen, den Körper ja auch irgendwie wieder verlassen.

Das Problem: Diese Fäulnisbakterien können die „guten“ Darmbakterien, welche für einen problemlosen Verdauungsvorgang nötig sind, verdrängen und damit das Darmmikrobiom, also die Gemeinschaft in unserem Darm lebenden Mikroorganismen, aus dem Gleichgewicht bringen.

Darmmikrobiom und Verdauungsbeschwerden

Wie genau sieht aber nun ein solches Mikrobiom aus und welche Rolle spielt es in Bezug auf Darmprobleme?

In einem gesunden Darm tummeln sich bis zu 100 verschiedene Bakterienstämme. Wichtig dabei: Damit er seine Aufgaben erfüllen kann, braucht es ein genau austariertes Verhältnis der einzelnen Bakterienstämme zueinander.

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Auf den ersten Blick nicht ersichtlich: Hinter Erschöpfungssymptomen kann auch eine Dysbiose stecken.

Ist der eine Stamm überrepräsentiert oder gibt es vom anderen zu wenig oder sind gar insgesamt nicht genügend Bakterien vorhanden, gerät das Mikrobiom in Ungleichgewicht. Ein solches Ungleichgewicht, auch Dysbiose genannt, kann vielfältige negative Auswirkungen auf zahlreiche Lebensbereiche haben. Darunter auch die Verdauung; insbesondere Durchfall und Verstopfung können die Folge sein.

Neben den bereits genannten Fäulnisbakterien können auch Infektionen, Medikamente, Stress, hormonelle Veränderungen oder aber eine Ernährungsumstellung das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms beeinflussen. Kommt zu der längeren Verweildauer des Nahrungsbreis/Stuhls nun also auch noch eine radikale Änderung des Essverhaltens (von der viele Nutzer berichten), so sind einer Dysbiose, und damit den lästigen Begleiterscheinungen wie Durchfall und Verstopfung, Tür und Tor geöffnet.

Es stellt sich also die Frage: Wie kann man das Darmmikrobiom dabei unterstützen, eine bestehende Dysbiose wieder auszugleichen – oder bestenfalls gleich ihre Entstehung zu verhindern?

Dysbiose ausgleichen – leichter gesagt als getan?

Diese Frage stellen sich Mediziner schon seit Langem: Bereits im 4. Jahrhundert, also noch lange bevor die Begriffe Mikrobiom und Dysbiose überhaupt geprägt wurden, entwickelte ein berühmter Arzt aus China einen relativ naheliegenden – wenn auch nicht besonders ansprechenden – Ansatz für Patienten mit Verdauungsbeschwerden: eine orale Stuhltransplantation.

Leider jedoch war diese Prozedur mindestens so unappetitlich wie sie klingt: Patienten mussten dafür den Stuhl einer gesunden Person über den Mund aufnehmen.

Trotzdem hielt sich diese Therapieform über eine lange Zeit, selbst heute noch wird das Prinzip der Stuhltransplantation in einigen Fällen praktiziert – glücklicherweise jedoch weitaus weniger unangenehm: Der „fremde“ Stuhl wird mittlerweile über eine Koloskopie oder Kapseln (bis zu 30 Stück am Tag) zugeführt.

Da auch diese Methoden jedoch nicht unbedingt verführerisch klingen, eine Stuhltransplantation nicht ganz ohne Risiken und vor allem mit hohen Kosten verbunden ist, ist sie aber nur in seltenen Fällen das Mittel der Wahl. Die Suche nach Alternativen ist daher auch keine neue Entwicklung.

Probiotika – eine Alternative zur Stuhltransplantation?

Ein aktuell besonders gehypter Ansatz liegt in sogenannten Probiotika. Diese Präparate enthalten lebende Mikroorganismen, welche sich im Darm ansiedeln sollen. Dadurch soll das Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht kommen bzw. „aufgefüllt“ werden, in der Hoffnung, dass sich das Darmmikrobiom erholt und die lästigen Begleiterscheinungen einer Dysbiose wieder verschwinden.

Übrigens: Mehrere Studien zeigen mittlerweile auch einen Zusammenhang zwischen einer Dysbiose und Übergewicht – Probiotika könnten dadurch gleich auf doppeltem Wege eine wertvolle Unterstützung einer Behandlung mit der Abnehmspritze darstellen.

Dafür ist ein ausgeglichenes Mikrobiom wichtig:

Unterstützung des Immunsystems

Vermeidung von Allergien

Metabolism Circle

Regulierung des Stoffwechsels

Erhalt der mentalen Gesundheit

Skin Problems

Förderung der Hautgesundheit

Vitamine

Aufnahme von Vitaminen

Vitalität im Alter

und viele weitere

Daraufhin stellt sich jedoch das nächste Problem: die unglaubliche Vielfalt an Produkten, die derzeit auf dem Markt sind. Wie soll der Laie da die Spreu vom Weizen trennen?

Dieser Frage hat sich unser Expertenteam angenommen: Sie erklären hier genau, auf welche Qualitätsmerkmale beim Kauf geachtet werden sollte, und sie unterziehen im Anschluss daran fünf aktuell besonders verbreitete Produkte einem Qualitäts-Check.

Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?

Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.

Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.

Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.

Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme

Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Im Prinzip soll es quasi eine Stuhltransplantation imitieren – jedoch ohne den Ekelfaktor. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.

Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten

Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. KBE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.

Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut

Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.

Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung

Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist –, gedeihen die Bakterien. Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit.

Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.

Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.

Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

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Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.

Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.

Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.

Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Unser Testsieger

Kijimea K53 Advance

95/100
Kijimea K53 Advance online kaufen
Platz1

K53 Advance

Kijimea K53 Advance
Gesamtwertung
95
Anzahl an Stämmen
100
Dosierung
75
Darmschleimhaut
100
Verpackung
100
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.

Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.

Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süßungsmitteln.

Nachteile

Cross Black

Zwar sind die Kapseln sowohl über den eigenen Shop als auch über Amazon und diverse Online-Apotheken bestellbar, doch hatte der Hersteller zuletzt aufgrund der großen Nachfrage offenbar Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.

K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines großen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.

Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die größte Vielfalt. Außerdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.

Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Außerdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.

Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95 von 100 Punkten und ist unser Testsieger.

Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Maße ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:

Paul B.

„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“

Mathilda M.

„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“

Anita Z.

„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

Kijimea K53 Advance

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.

Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr als das zweitplatzierte Präparat.

Kijimea K53 Advance online kaufen

Flora Intenso

Floraintense Tp
Gesamtwertung
65
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
50
Darmschleimhaut
100
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Modernes, farbenfrohes Verpackungsdesign.

Akazienfaser als Präbiotikum auch bei Fruktoseintoleranz geeignet.

Riboflavin (Vitamin B2) unterstützt die Darmschleimhaut.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme reichen nicht ganz aus.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz landet Flora Intenso von Scheunengut. Die Anzahl der Bakterienstämme liegt mit 23 im Durchschnitt; dagegen kann die Dosierung mit gerade einmal 10,5 Milliarden KBE je Tagesdosis nicht überzeugen.

Erfreulich ist hingegen die Zugabe von Akazienfaser, das den Bakterien als Nahrung im Darm zur Verfügung steht und auch bei Fruktoseintoleranz geeignet ist. Zur Unterstützung der Darmschleimhaut greift der Hersteller auf das B-Vitamin Riboflavin zurück. Das hübsch gestaltete Fläschchen täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass die Bakterien kaum vor dem Eindringen von Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Erfreulich ist dagegen die Qualitätssicherung: Scheunengut produziert auf GMP-zertifizierten Anlagen.

Floraintense Tp

Mit 65 Punkten sichert sich Flora Intenso den 2. Platz, allerdings mit großem Abstand.

Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Riboflavin zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie einer GMP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als auch Diversität zu wünschen übrig.

Supermikroben

Fairment Supermikroben
Gesamtwertung
55
Anzahl an Stämmen
0
Dosierung
25
Darmschleimhaut
100
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
100

Vorteile

Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign sorgt für gute Laune.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Zink soll das Immunsystem noch weiter unterstützen.

Nachteile

Cross Black

3 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Die Dosierung fällt zu gering aus.

Die viel beworbenen Supermikroben landen mit gerade einmal 3 Bakterienstämmen in unserem Test auf dem dritten Platz. Die Dosierung ist mit lediglich 6 Mrd. KBE eher am unteren Ende des Spektrums zu verorten.

Zur Unterstützung der Schleimhäute sind sowohl Niacin als auch Riboflavin enthalten. Mit Akazienfasern wurde ein hochwertiges Präbiotikum zugesetzt. Die Kapseln werden allerdings in einem Beutel geliefert und können anschließend in ein Glas umgefüllt werden. Idealer wäre die Verpackung in einem Alu-Alu-Blister aufgrund des besseren Schutzes.

Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standards, was Vertrauen schafft.

Fairment Supermikroben

Die „Supermikroben“ landen mit 55 Punkten im Mittelfeld. Einige sehr positive Aspekte können jedoch nicht das zentrale Manko dieses Produktes aushebeln: die geringe Diversität an Bakterienstämmen sowie die eher enttäuschende Dosierung.

Probaflor
Probaflor Tp
Gesamtwertung
35
Anzahl an Stämmen
25
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
50
GMP-zertifiziert
25

Vorteile

Inulin dient den enthaltenen Bakterien als Präbiotikum.
Die Kapseln sind über den eigenen Onlineshop, Amazon sowie Online-Apotheken bestellbar und damit gut verfügbar.

Nachteile

Cross Black
Die Anzahl der Bakterienstämme ist eher gering.
Cross Black
Das Produkt enthält keine zusätzlichen Inhaltsstoffe, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen.
Cross Black
Insbesondere in Bezug auf die 3-Monats-Dose ist aufgrund der Verpackung die Stabilität der Kapseln fraglich.

Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im hinteren Feld. Erfreulich sind dagegen die hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE sowie die Zugabe von Inulin.

Bei der Verpackung macht der Hersteller wiederum Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Probaflor Tp

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 4. Platz.

Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.

Mighty Biotics

Mightyelements Mightybiotics Pulver
Gesamtwertung
30
Anzahl an Stämmen
50
Dosierung
75
Darmschleimhaut
0
Verpackung
25
GMP-zertifiziert
0

Vorteile

Vegan und in Bio-Qualität.

Akazienfasern liefern als hochwertiges Präbiotikum Nahrung für die Bakterien.

Hohe Dosierung.

Nachteile

Cross Black

23 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.

Cross Black

Überlebensfähigkeit der Bakterien über Anwendungszeitraum fraglich.

Leider sind die Mighty Biotics von Mighty Elements nicht ganz so kraftvoll, wie der Name vermuten lässt. Mit 23 Stämmen ist die Diversität respektabel, aber dennoch nicht hoch genug. Dafür hat der Hersteller mit Bio-Akazienfaser an ein Präbiotikum gedacht. Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Darmschleimhaut fehlen hingegen vollends – ebenso wie eine Vertrauen-schaffende GMP-Zertifizierung.

Weniger überzeugen konnte uns die Verpackung: Nicht nur kommt der wertvolle Inhalt bei jedem Öffnen des Glasfläschchens mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Die im losen Pulver enthaltenen Bakterien sind dieser ohne schützende Kapsel ausgesetzt.

Mit der Dosierung von 20 Mrd. KBE reichen die Mighty Biotics immerhin an den Testsieger heran. Dennoch reicht es in der Gesamtwertung lediglich für Platz 5.

Mightyelements Mightybiotics Pulver

Bei Mighty Biotics reicht es nur für 30 Punkte und damit den 5. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Verpackung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die hohe Dosierung auffangen.

Fazit

Viele Menschen dürfen sich dank der neuartigen Diätspritze endlich über die langersehnte Gewichtsabnahme freuen. Getrübt wird diese Freude jedoch oft durch die teilweise starken Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung.

Mikrokulturenpräparate können eine gute Möglichkeit sein, den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen, jedoch zeigen sich bei den auf dem Markt verfügbaren Präparaten teils gravierende Qualitätsunterschiede.

Interessierte sollten sich deshalb vor dem Kauf genau über die zur Wahl stehenden Produkte informieren, um Fehlkäufe zu vermeiden.

Testsieger bestellen

Kijimea K53 Advance

Bewertung im Vergleich: 95/100
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Platz1Kijimea K53 Advance

Wissenschaftliche Quellen

Wharton, Sean et al. (2022 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34514682/

Diabetes, obesity & metabolism vol. 24,1 (2022): 94-105. doi:10.1111/dom.14551

Scholle, K „Umfrage in Deutschland zum Wunsch nach Gewichtsabnahme bis 2021“. (2023). Zitiert nach de.statista.com, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/172241/umfrage/ernaehrung-wunsch-nach-gewichtsabnahme/ [12.12.2023]

Wing, R. Phelan, S „Long-term weight loss maintenance“, The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 82, Issue 1, 2005, Pages 222S-225S, doi: 10.1093/ajcn/82.1.222S.

Turnbaugh, P et al. An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest. Nature 444, 1027–1031 (2006). https://doi.org/10.1038/nature05414

Ogawa, Akihiro et al. “Lactobacillus gasseri SBT2055 suppresses fatty acid release through enlargement of fat emulsion size in vitro and promotes fecal fat excretion in healthy Japanese subjects.” Lipids in health and disease vol. 14 20. 20 Mar. 2015, doi:10.1186/s12944-015-0019-0

Osterberg, Kristin L et al. “Probiotic supplementation attenuates increases in body mass and fat mass during high-fat diet in healthy young adults.” Obesity (Silver Spring, Md.) vol. 23,12 (2015): 2364-70. doi:10.1002/oby.21230

Hemarajata, Peera, and James Versalovic. “Effects of probiotics on gut microbiota: mechanisms of intestinal immunomodulation and neuromodulation.” Therapeutic advances in gastroenterology vol. 6,1 (2013): 39-51. doi:10.1177/1756283X12459294

https://www.medicalnewstoday.com/articles/dysbiosis?c=856009574863#symptoms

Über den Verfasser

Frank Mehrbach

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.

2005 trat Frank Mehrbach schließlich dem Redaktionsteam von Spiegel der Gesundheit bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.

Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Spiegel der Gesundheit eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.

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